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Zitiert: Sind Tageszeitungs- und Onlinejournalismus synonym?

Ich verwende eher Tageszeitungs- und Onlinejournalismus synonym, weil er nur in Echtzeit, also digital verbreitet ausreichend Interessent*innen findet, um rentabel und relevant zu sein. Anders verhält es sich mit tiefergehenden Analysen, langen Reportagen, Betrachtungen ohne frühes Verfallsdatum, die den Leuten Möglichkeiten geben, im Wochen- oder Monatsrhythmus aus dem Internet aufs bedruckte, haptische Papier zu entkommen. Am Erfolg von Katapult als Magazin oder Lokalzeitschrift lässt sich gut ablesen, dass daran Bedarf besteht.

Benjamin Fredrich, journalist.de, 20.01.2022 (online)

Zitiert: 1972 war die Bundesrepublik besonders aufgewühlt

Der Streit um die von Willy Brandt, dem ersten sozialdemokratischen Bundeskanzler, und seinem liberalen Außenminister Walter Scheel vorangetriebene „Ostpolitik“ strebte seiner Entscheidung entgegen. Die 1970 mit den kommunistischen Regierungen in Moskau und Warschau geschlossenen Verträge sollten endlich vom Bundestag ratifiziert werden. ……

Warum unternimmt die Politik nichts gegen Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten

Bleibt angesichts dieser untragbaren Situation die Frage: Wo ist eigentlich der Staat? … Zwei Vorhaben könnten einen Beitrag dazu leisten, jedenfalls etwas Abhilfe zu schaffen. Das erste ist die sehnlich erwartete und seit langem eingeforderte Veränderung der sogenannten „Verhaltensgrundsätze“ zwischen Presse und…

Zitiert: Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn

Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn – und das trifft es eigentlich ganz gut, auch hinsichtlich unserer kabarettistischen Programme. Wir machen gerne Politsatire, aber auch gehobenen Unfug. Letztlich muss aber alles besagtem Erkenntnisgewinn zugeführt werden. Ein schönes Beispiel das diesen Anspruch verkörpert, ist das Format „Beim Pelzig auf der Bank“, das wir im letzten Jahr mit Frank-Markus Barwasser gemacht haben. Das Ziel ist es, durch den satirischen Blick auf gesellschaftlich relevante Themen eine andere Perspektive zu bieten als das über klassische Dokumentationen oder Magazinbeiträge der Fall ist.

3sat-Koordinatorin Natalie Müller-Elmau, dwdl.de, 02.02.2022 (online)

Zitiert: Gute Filme werden nicht durch Algorithmen gemacht

Man könnte sagen: Es wird mehr produziert, aber die Dichte der Meisterwerke hat mit der Fluktuation unter den Programmchefs schwer abgenommen. …

Gute Sender (wie auch gute Filme, Verlagsprogramme und Zeitungen) werden nicht von Algorithmen gemacht, die richten sie vielmehr mittelfristig zugrunde. Die richtigen  Entscheidungen treffen Menschen mit Maßstäben – und zwar ihren eigenen.

Susan Vahabzadeh, sueddeutsche.de, 31.01.2022 (online)