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Zitiert: Wie Facebook Schaden für sich minimieren will

Facebook wurde so groß, weil die Gesetze, selbst die strengeren in Europa, es nicht schaffen, Tech-Unternehmen in die Schranken zu weisen. Wir sollten sie nicht als Unternehmen angreifen, sondern die Nutzerrechte betonen. Man sollte persönliche Daten nicht einfach weiterverwenden können. … Was sie eigentlich meinen: Wir möchten mit den Behörden zusammenarbeiten und uns selbst regulieren. Das ist reiner Eigennutz. So können sie den Schaden für ihr Geschäftsmodell minimieren.

Steven Levy im Interview mit Nikolaus Freund, sueddeutsche.de, 01.03.2020 (online)

Zitiert: Talkshows in der Zusammensetzung „deutscher“ als Deutschland

Allein aber die dürftige Idee von Repräsentation, die in solchen Statements zum Ausdruck kommt, zeigt, wie unbeeindruckt die Programmmacher von der Kritik an der Form ihrer Politikvermittlung sind. Noch immer halten sie die Stimmverteilung in den Parlamenten für eine maßgebliche Währung der…

Zitiert: Talkshows und Rechtspopulismus

Warum fällt es den Talkshows so schwer, ein brauchbares Konzept für den Umgang mit Rechtspopulisten vorzuleben? Vielleicht, weil sie einander zu ähnlich sind: Talkshows und Rechtspopulisten, haben Mobilisierungsstrukturen, die sich überschneiden. Beide teilen eine ähnliche Debattenlogik – vermutlich, ohne das explizit zu…

Zitiert: In Krimis ist niemand „abgehängt“

Konstruktiv betrachtet: Im Fernsehkrimi gelingt unseren Öffentlich-Rechtlichen, was im Nachrichtengeschäft lange nicht so gut gelang (und derzeit zu fieberhaften Nachbesserungen führt), nämlich sowohl die größeren und kleineren Metropolen im Blick zu haben, in denen Journalisten, Politiker und Filmschaffende zu wohnen pflegen, als…

Zitiert: Wie heute Dokumentarfilme finanziert werden

Alleine mit TV-Geld kann man heute keinen Dokumentarfilm machen. Der wäre ohne das Kino und die entsprechende Filmförderung nicht denkbar. Denn das Fernsehen – egal welcher Sender – zahlt auf jeden Fall zu wenig (…). Ein Siebtel bis ein Achtel des Geldes kommt vom Fernsehen, der Rest kommt aus den verschiedenen Kino-Fördertöpfen. Dabei müsste es sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich leisten, solche Produktionen komplett zu finanzieren.“

Alice Agneskirchner, taz, 15.1.2020 (online)