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Zitiert: Grundfalsch – Wenn öffentlich-rechtlicher Inhalt nicht für alle da ist, sondern exklusiv für Instagram‑Nutzer

Muss man, um womöglich preiswürdige Inhalte anzusehen, die aus dem Rundfunkbeitrag bezahlt wurden, auch noch ein Konto beim Top-Datenkraken anlegen? Auch das bei jungen Zielgruppen populäre Netzwerk Instagram zu bespielen, mag aus Sendersicht nötig bis in Ordnung sein. Und eingespielte Kompromisslösungen gibt…

Zitiert: Wie ARD und ZDF die Finanzierung des Dokumentarfilms auslagern

Lange Dokumentarfilme werden von den Sendern auch nur in wenigen Ausnahmefällen voll finanziert. Ein solcher Fall ist der jährliche Wettbewerb ‚Top of the Docs‘ der ARD – da kann man eine voll finanzierte neue Produktion gewinnen. Das ist die Umkehrung dessen, was das öffentlich-rechtliche Fernsehen eigentlich machen muss. Es ist der Job der Redakteure, Projektideen zu sichten und anschließend Aufträge zu vergeben. Stattdessen schicken die Sender meist unabhängige Produzenten los, um bei der Kinofilm-Förderung zusätzliches Geld einzusammeln. ARD und ZDF kommen ja nicht direkt an diese Gelder ran.

Thomas Frickel, epd medien, 10/20 vom 6. März 2020 (online)

Zitiert: Vergleichbare Darstellung der programmlichen Leistung in den Telemedien nicht möglich

Eine vergleichbare Darstellung des Angebots der quantitativen programmlichen Leistung in den Telemedien – etwa die Zahl der in den Mediatheken vorgehaltenen Sendeminuten – ist nach Angaben der Anstalten nicht möglich. Daher konzentrieren sich die Betrachtungen dieses Leistungsberichts in Abstimmung mit den Anstalten auf die Nutzung der Angebote. Hierfür können jedoch derzeit nur einige grundlegende Kennzahlen von den Anstalten zur Verfügung gestellt werden. (Visits, Sehvolumen, Video Views (hier fehlen bei ARD Mobil/Apps und Connected TV), Time Average (nur bei ARTE erfasst).

22. KEF-Bericht, S.63 ff. (online)

Zitiert: Sport fällt aus, doch ARD spart nichts

Wir sparen nichts. Die Kosten für die Berichterstattung von der Fußball-Europameisterschaft und den Olympischen Spielen verschieben sich um ein Jahr und damit werden weder die Rechte noch die Produktionskosten geringer. An einigen Stellen entstehen uns sogar Mehrausgaben, weil die Vorbereitungen für diesen Sportsommer schon eine ganze Weile liefen.

Tom Buhrow, FAZ, 12.05.2020 (online, €)