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Klick-Tipp: Keine festen Richtlinien: Wie die „Tagesschau“ ihre O-Töne übersetzt

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas spricht in einer englischen Erklärung von „diesem Krieg“, die „Tagesschau“ macht den „russischen Angriffskrieg“ daraus. Stellt sich die Frage: Ab wann werden freie Übersetzungen in Nachrichtenbeiträgen problematisch? Und welche redaktionellen Vorgaben braucht es?

Martin Rücker, Übermedien, 05.03.2026 (online)

Zitiert: Wie weit darf KI in Dokus gehen?

Als im Sommer 2025 eine neue Dokumentation über Frieda Kahlo im Fernsehen lief, zeigte das ZDF eine Fassung mit KI-Sequenzen, die die mexikanische Künstlerin beeindruckend realistisch zum Leben erweckten. Für die Arte-Ausstrahlung mussten dann genau diese Szenen durch Graphic-Novel-Elemente ersetzt werden. Den…

Zitiert: Narrative sind nicht abstrakt

Sie prägen das gesellschaftliche Verständnis von Gerechtigkeit, Verantwortung und Zukunft. Wenn KI-Systeme mit unausgewogenen Daten trainiert, durch politische Zwänge gefiltert oder nur auf Benutzerfreundlichkeit statt auf Genauigkeit optimiert werden, laufen sie Gefahr, zu stillen Verstärkern verzerrter Realitäten zu werden – nicht weil…

Zitiert: Alexander Prinz hat das öffentlich-rechtliche System erkannt

Das ist eigentlich die größte Erkenntnis für mich: Dass dieses System so riesig und so unbeweglich ist, dass Einzelne gar nichts daran ändern können. Und das habe ich jeden Tag bemerkt, weil auch Leute, mit denen wir zusammengearbeitet haben, daran verzweifelt sind. Mir war nicht bewusst, wie viel zur eigentlichen inhaltlichen Arbeit dazu kommen würde. Und wie viele Notwendigkeiten und Verantwortlichkeiten es gibt. Das war teilweise so belastend und hat meine Arbeit extrem verlangsamt.

Alexander Prinz, Übermedien, 12.03.2026 (online)