Neueste Beiträge

Zitiert: Strategischer Rechtsbruch wird belohnt

Fallen die Sanktionen für die Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch Boulevard-Medien zu niedrig aus? Das meint jedenfalls Rechtsanwalt Christoph Jarno Burghoff, der über das Thema promoviert hat. […] Drei kurze Beispiele: In diesem Jahr wurde ein Boulevardblatt zur Zahlung von 3.000 EUR verurteilt. Anlass…

Zitiert: Animadoks stehen zwischen den Stühlen

Wir bleiben dem Thema Animadok treu, aber die Finanzierung ist weiter schwer. Anfangs dachte ich, dass Animadoks ein erster großer Schritt Richtung Erwachsenenanimation und einfacher als ein Fictionfilm auf die Beine zu stellen sei. Das hat sich nicht bewahrheitet. Animadoks stehen zwischen den Stühlen, werden weder als „richtiger“ Animationsfilm noch als Dokumentarfilm wahrgenommen. Tatsächlich werden sie eher dem Dokumentarfilm zugeordnet, für den man von den Sendern deutlich weniger Geld erhält als für einen Fiction- oder Animationsfilm.

Ralf Kukula, blickpunktfilm.de, 03.12.2025 (online)

Zitiert: Schweizer Nationalrat will Vorgaben zu SRG-Auftragsvergabe

Generell soll in der Konzession die Zusammenarbeit zwischen der SRG und der unabhängigen audiovisuellen Industrie geregelt werden. Der Nationalrat will der SRG Vorgaben machen für die Zusammenarbeit mit unabhängigen Produktionsfirmen, filmtechnischen Dienstleistern sowie Regisseurinnen und Regisseuren. Er hat am Mittwoch einer entsprechenden…

Zitiert: Das Verbot der Presseähnlichkeit gilt

Aufgrund der fortbestehenden Unklarheiten über die Zulässigkeit öffentlich-rechtlicher Textangebote im Onlinebereich ist das Verbot der Presseähnlichkeit grundlegend überarbeitet und vereinfacht worden. Die „eigenen Portale sowie Telemedien auf Drittplattformen“ dürfen „nicht presseähnlich“ sein. Eigene Portale sind „im Schwerpunkt mittels Bewegtbild oder Ton“ zu…

Zitiert: Journalismus unter der „Logik der Polarisierung“

Gerade im Gaza-Krieg ist das essenziell: Journalist:innen werden seit Langem nicht mehr in den Gazastreifen gelassen. Berichterstattung stützt sich zwangsläufig auf Menschen vor Ort, die eigene Perspektiven haben. Aufgabe von Journalist:innen ist es dann, diese Stimmen einzuordnen, nicht zu glätten.

Wer das tut, wird jedoch in einer polarisierten Debatte schnell verdächtigt, „einseitig“ zu sein. Genau hier zeigt sich das zugrunde liegende Muster: In der Logik der Polarisierung kann eine Journalistin nicht gleichzeitig integer, menschenrechtsbewusst und ausgewogen sein. Jede Nuance wirkt wie Parteinahme.

Ann-Kathrin Leclere, taz.de, 03.12.2025 (online)