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Zitiert: Ehemalige Staatskanzleichefs oder Regierungssprecher im Medienrat

Spannender noch als die künftige Runde beim ZDF ist aber in jedem Fall der im Rundfunkreformstaatsvertrag vorgesehene Medienrat, der quasi wie das BBC-Board sein Auge über die gesamte öffentlich-rechtliche Landschaft schweifen lassen und prüfen soll, ob die Anstalten so ganz grundsätzlich ihrem Auftrag gerecht werden.

Auch hier werden zwei Sitze von den Bundesländern besetzt. Dass auch hier Ministerpräsidenten höchstpersönlich antreten, ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Wir hätten darüber hinaus noch einen weiteren konstruktiven Vorschlag: Auch ehemalige Staatskanzleichefs sollten tabu sein – und ehemalige Regierungssprecher erst recht!

Steffen Grimberg, turi2, 28.11.2025 (online)

Der Demokratie ist die Zukunft abhandengekommen

Weil ihre eigenen Prinzipien nicht mehr als Quelle von Zukünften wahrgenommen werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Bildung, Optimismus, Fortschrittsglaube. […] Der Faschismus gewann seine Anziehungskraft aus seiner energetischen Kraft, das Leben erneuern zu wollen. Er entfaltete sich in einer destruktiven Erneuerung, die auf der…

Zitiert: Was Sprachmodelle nicht können

Sprachmodelle werden niemals in der Lage sein, individuelle, kreative, qualitativ hochwertige Texte zu liefern. Und sie sparen auch keine Zeit, weil deren Output aufwendig überprüft und bearbeitet werden muss. […] Aber die derzeitige Hysterie, wenn nicht gar Massenpsychose um Sprachmodelle wird sich legen. Wir werden mit generativer KI vieles steuern, aber wir werden sie nicht zur Wissensgenerierung einsetzen, denn sie berechnet nur Wahrscheinlichkeiten und weiß nicht, was richtig oder falsch ist.

Thomas Knüwer, PRReport, 21.11.2025 (online)

Zitiert: Die Besonderheit des Gorki-Theaters

Das Gorki hat etwas gemacht, was mir am Theater gefehlt hatte und wovon ich dachte, dass es eigentlich wahnsinnig Berlin-untypisch ist: Es war berührend. Es hat sich getraut, emotional zu sein und nicht zynisch. Es gab keine Angst vor echten Gefühlen und einer intelligenten Naivität. […] Die Leute haben nicht so sehr über die ästhetischen Mittel gesprochen, sondern über den Inhalt, über die Geschichte, die man gehört hat.

Dimitrji Schaad, sueddeutsche.de, 25.11.2025 (online)

Zitiert: Krach im Theater

Und weil sich das Theater den Konflikten der Welt ohne Sicherheitsnetz stellt, kann es auch mal krachen. Als vor Kurzem Frljić und zwei offenbar sehr aktivistische Schauspieler mit palästinensischen Wurzeln bei ihrem Versuch, Adania Shiblis umstrittenen Roman „Eine Nebensache“ gemeinsam auf die…