Veranstaltungskritik

Zukünftige Events

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

Susann Scholz-Karas

SusannWas macht man, wenn der Abgeordnete, für den man 15 Jahre gearbeitet hat, den Landtag verlässt. Man kann sich eine Arbeit suchen oder sich mit ihm selbständig machen. Ich entschied mich für das Zweite, schließlich haben wir ja jahrelang gemeinsam viel bewegt.

Ich habe in Merseburg (Sachsen-Anhalt) Abitur und den Facharbeiter zum Wirtschaftskaufmann gemacht, dann ab Oktober 1989 an der TU Dresden studiert und dieses Studium 1996 als Diplomkauffrau abgeschlossen.
Von 1990 bis 1998 war ich Mitglied der Freunde des Jugendradio DT 64e.V. (später Jugendmedienzentrum e.V.) sowie ab 1996 Jugendbildungswerk e.V. In diesen Vereinen war ich zum einen für die Finanzierung von Projekten und Ideen zuständig, zum anderen hatte ich dafür zu mit zu sorgen, dass viele Ideen auch praktisch umgesetzt werden konnten.
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BDZV-Pressekonferenz: “Die Zeitungen in den USA – Konvergenz und Divergenzen zum deutschen Zeitungsmarkt”

Berlin, 10.05.2010

 

 

Die Zeitungen in den USA erleben derzeit einen Niedergang ohne gleichen: Auflagen und Reichweiten schwinden dramatisch, Werbemärkte brechen ein und verändern sind, große Zeitungsketten melden Insolvenz an oder sind hochverschuldet. „Die US-Zeitungskrise erlebt derzeit eine Leidensstrecke, die ihre schlimmste Finanzkrise seit der größten Depression werden könnte“, schlussfolgert eine Studie im Auftrag des US-Kongresses aus dem letzten Jahr. Grund genug für den BDZV zu erforschen, inwieweit diese „amerikanischen Verhältnisse“ auch die deutsche Zeitungslandschaft einholen könnten, die seit Jahren zwar auch vor sich hinkriselt, doch immer noch weit besser da steht als die US-amerikanische. Weiterlesen

Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2010

Leipzig, 3. bis 5. Mai 2010

 

Von der “Zukunft des Fernsehen” und der Nachrichtenagenturen bis hin zu “Persönlichkeitsrechten im Internet” und  “Staatsferne in den Rundfunkgrememien” – es gab beim diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland wohl kaum ein Thema, das nicht Gegenstand einer Paneldiskussion gewesen ist. Hier zum Programm: http://www.medientreffpunkt.de/

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Themenkomplex “20 Jahre Medienfreiheit” gewidmet, der mit eigenen Veranstaltungsreihe abgedeckt war. Von Brisanz waren diesmal allerdings die Panels zur Gebührenfinanzierung des Rundfunks. Am Mittwoch ging es dann auch auf zwei Podien um die Zukunft der Rundfunkgebühr. Dies war ein Tag zu früh. Denn erst am Donnerstag wollten ARD und ZDF, das von ihnen bei Paul Kirchhof beauftragte Gutachten den Chefs der Staatskanzleien sowie der Presse vorstellen. Der Thüringer Medienstaatssekretär und Regierungssprecher Peter Zimmermann koordiniert die Diskussion der Länder um das neue Rundfunkgebührenmodell. Seit dem 31. März liegt auf seinem Tisch ein fertiger Entwurf, der aus der Rundfunkgebühr eine Haushaltsabgabe macht. Weiterlesen

European Newspaper Congress 2010

Wien, 25. bis 27.04.2010

 

Der prunkvolle Festsaal des Wiener Rathauses wurde erneut zum Schauplatz für den internationalen Branchentreff der Zeitungsmacher. Auf Einladung des Österreichischen Oberauer-Verlages versammeln sie sich jedes Jahr auf dem Europäischen Zeitungskongress, um sich gegenseitig zu inspirieren. Doch seit ungefähr drei Jahren geht es nicht allein um die gute Inspiration, sondern auch um Überlebensstrategien, ganz konkret um die Frage mit welchen Geschäftsmodellen Verlage das digitale Zeitalter bestreiten wollen.

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Berlin: Anhörung im Medienausschuss zum Jugenmedienschutzstaasvertrag

Sitzung: Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg

Berlin, 21.04.2010, 10 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser öffentlichen Anhörung zeigt sich sehr eindrucksvoll der geringe Gestaltungsrahmen eines Parlaments bei einer Gesetzesentwurfsdiskussion. Quer durch alle Fraktionen ist klar und durch die Anhörung von Experten untermauert, der Jugendmedienschutzstaatsvertrag, so wie ihn die Ministerpräsidenten vereinbart haben, ist eigentlich stark verbesserungswürdig. Doch scheinen hier unterschiedlichste Gründe dafür zu sprechen, dass es für eine Korrektur zu spät ist. Der SPD-Vertreter spricht sogar von einer nur verbliebenen “Notar-Funktion” der Parlamentarier, statt einer “Gesetzgebungs-Funktion”.

 

Die gesamte Anhörung ist in einem herunterladbaren Protokoll des Ausschusses wörtlich dokumentiert: ebm16-058-wp.pdf

 

 

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche

Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 

Out of Space

Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen