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Zitiert: Warum die Zeitungskolumne im Netz zum Problemfall wird

Die Kolumne „Das Streiflicht“ in der „Süddeutschen Zeitung“ ist ein wunderbarer Ort für leise Beobachtungen über die großen Dinge. Aber welchen Platz haben solche Formate aus dem Print-Zeitalter noch im Digitalen, wo alle Inhalte gleichwertig nebeneinander stehe […] Aber in der digitalen…

Zitiert: Trumpismus ist so kein Faschismus

Wir wohnen einem großen Menschenversuch bei, für den auch die viel erwogene Schublade Faschismus nicht viel Prognose abwirft. Faschos wollten einen starken Staat und regierten mit privaten Schlägerarmeen. Trumpismus demoliert den Staat zugunsten von Oligarchen und versucht, die Nationalgarde gegen Demokraten zu hetzen. Am Ende sind wenige ultrareich, das eint beide Herrschaftsformen. Der Faschismus brauchte den Zweiten Weltkrieg, um seine Industrie zu bereichern, Trump versucht’s erst mal so.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 06.07.2025 (online)

Zitiert: Ein Deal zwischen ZEIT und Maxim Biller?

Die Zeit bestellt einen Autor, der für Geschmacklosigkeit, Verletzung von Persönlichkeitsrechten und „Hundert Zeilen Hass“ bekannt ist. Dann zieht sie seinen Text zurück, weil sich darin geschmacklose Witzchen, persönliche Diffamierungen und ungebremster Hass finden. Ein guter Deal, Biller kommt mal wieder vor, und die Zeit gibt ihrem Publikum ein frivoles Gefühlchen. Nur das Thema war halt ungeeignet.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 06.07.2025 (online)

Zitiert: KEK mahnt Defizite bei der TV-Reichweitenbetrachtung an

Laut Medienstaatsvertrag sind in die Ermittlung des maßgeblichen Zuschaueranteils nur deutschsprachige Programme einzubeziehen. Der Gesetzgeber begründet die Ausklammerung fremdsprachiger Programme damit, dass ihr Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung in der Bundesrepublik Deutschland gering sei. Die KEK konstatiert: In Deutschland leben jedoch immer…