Neueste Beiträge

Zitiert: Kein großer Wurf beim SWR-Staatsvertrag

Der SWR erhält einen neuen Staatsvertrag. Die Landesregierungen sind überzeugt, da stecke viel Reform drin. Dabei sind Neuerungen moderat. […]

Die Präambel verspricht Großes. Aus der Beitragsfinanzierung erwachse die Verpflichtung, die Gesellschaft in ihrer ganzen Breite mit Qualitätsangeboten zu versorgen, heißt es da. An die Verwendung der Beitragsgelder seien „höchste Sorgfaltsmaßstäbe“ anzulegen. Das klingt gut, doch ist die Frage, ob genügend Stellschrauben vorhanden sind, um das Gebot ins Werk zu setzen.

Helmut Hartung, faz.net, 04.04.2025 (online)

Zitiert: Wie der Sport im TV vermehrt um Kinder wirbt

Sportverbände und Sender versuchen, auch die Jüngsten von sich zu überzeugen. Auf dem Weg zur neuen Zielgruppe gibt es aber auch Fallstricke. […]

Es ist Neuland, auf das sich die Sportverbände und Medien begeben. Denn laut Wissenschaftler Bertling ist kaum erforscht, was Kinder tatsächlich am Sport interessiert: der Wettbewerb oder die Stars. „Dementsprechend müsste man versuchen, die Geschichten zu erzählen. Vielleicht interessiert Kinder der Hintergrund von Thomas Müller viel mehr und dann könnte man das hervorheben“, sagt Bertling.

dpa, tagesspiegel.de, 05.04.2025 (online)

Zitiert: Wissenschaftler fordern Klartext bei Verkehrsunfällen

Neutral und steril: So berichten Polizei und häufig auch Medien über Verkehrsunfälle. Sprachwissenschaftler verlangen ein Umdenken. […] Etwa so: «Es kam zu einem Unfall.» Die Sprachwissenschaftler kritisieren: «So wird das Ereignis als Vorgang ohne Handelnde und ohne Ursache dargestellt.» Die Folge: «Die…

Zitiert: NDR-Mitarbeiter fordern neues Verfahren zur Intendantenwahl

Redaktionsausschuss, Gesamtpersonalrat und Personalrat Hamburg fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme die Politik dazu auf zu prüfen, ob ein Wahlvorschlag tatsächlich nur eine Person enthalten darf. Sollte die Rechtsaufsicht an ihrer Auslegung festhalten, müsse der Staatsvertrag verändert werden, so die Gremien. „Wir brauchen…

Zitiert: Roger de Weck betont Rolle und Wichtigkeit der ARD

Medienbetrieb sei emotional, sei Meinung und interessiere sich für Nachfrage und Klicks. Journalismus hingegen beschäftige sich mit Fakten und wahre Distanz. „Das ist das Privileg der Öffentlich-Rechtlichen: Da sie kein Geld verdienen müssen, können sie dem Journalismus wesentlich leichter treu bleiben als…