Neueste Beiträge

Zitiert: Vorsicht und Angst führen zu medialem Rassismus

Wenn es um die Opfer in Gaza geht, findet sich in deutschen Medien nur wenig Empathie. Auch wenn bei deutschen Solidaritätsaktionen Bürgerrechte eingeschränkt werden, reagieren Journalist*innen oft mit Gleichgültigkeit. Das ist unfair und beschädigt das Vertrauen in Journalismus.

Stefan May, uebermedien.de, 26.03.2025 (online)

Zitiert: Unabhängige Finanzierung der Medien ist der entscheidende Punkt

Unabhängig von potenziell größeren Umstrukturierungen ist es wichtig anzuerkennen, dass die Sicherstellung einer unabhängigen Finanzierung der entscheidende Punkt ist, um eine weitere Verschärfung der Medien- und Demokratiekrise in Österreich zu verhindern. Dafür braucht es ein demokratisches Mediensystem, das möglichst Unabhängigkeit von kapitalistischer…

Zitiert: Kulturfernsehen als Kommunikationsangebot?

Heutzutage heißt das, die Beiträge müssen besonders ’niedrigschwellig‘ und ‚abholend‘ sein. Je weniger Sachkenntnis sie voraussetzen, umso besser. In dieser Logik führt paradoxerweise gerade ‚Niedrigschwelligkeit‘ zu Exklusion. Gefühlig wird argumentiert, Sachkenntnis könnte ängstigen. Anstrengung könnte ängstigen. Verstehen könnte ängstigen.

Heike Hupertz, epd medien, 21.03.2025 (online)

Zitiert: Effizienz der Medienaufsicht ist wissenschaftlich „unterbelichtet“

Die Frage nach der Zusammensetzung, Effizienz und Transparenz der Aufsichtsgremien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein Dauerbrenner in medienpolitischen und medienjournalistischen Debatten. Allerdings muss die Diskussion darüber notgedrungen auf dürftiger Zahlengrundlage geführt werden, gibt es doch nur wenige empirische Untersuchungen. Die Kommunikationswissenschaft vernachlässigt…

Zitiert: RBB-Kommunikation setzt auf Rat von Oliver Herrgesell

Der RBB lässt sich in Kommunikationsfragen von Oliver Herrgesell beraten, schreibt „Bild“. Der Ex-Bertelsmann- und Warner-Kommunikator sei „seit Wochen auf Verteilerlisten und berät die Mitarbeiter der Pressestelle des Senders“. Ein Sendersprecher erklärt offenbar mit Bezug auf sie Sanierungsbestrebungen den Auftrag: „Da der RBB einen Prozess von dieser Größe noch nicht absolviert hat, war Ziel der Beauftragung, die internen und externen Kommunikationsprozesse strategisch vorzubereiten und auf den Weg zu bringen.“ „Bild“ beklagt indes die rund 15.000 Euro, die Herrgesell bisher bekommen haben soll.

Tim Gieselmann, turi2.de, 25.03.2025 (online)