Neueste Beiträge

Zitiert: Es fehlt das strategische Ziel

Droht ARD, ZDF und dem audiovisuellen Medienmarkt in Deutschland ein ähnliches Schicksal, wie der einst stolzen Automobilindustrie? Vom Erfolg der Transformation wird es abhängen, ob ARD, ZDF, RTL und ProSiebenSat1 relevant bleiben. Kommerzielle und öffentlich-rechtliche Medienanbieter befinden sich inmitten eines anspruchsvollen Transformationsprozesses…

Zitiert: ARD und ZDF haben mit dem Kulturprogramm wenig am Hut

Und trotzdem lässt sich 3sat dem deutsch-französischen Kulturkanal Arte nicht einfach zuschlagen, weil – Arte ein kompliziertes Konstrukt ist, auf das sich Deutschland und Frankreich vor mehr als 30 Jahren mit einem völkerrechtlichen Vertrag geeinigt haben. Zu Zeiten des NDR-Intendanten und zeitweiligen Arte-Präsidenten Jobst Plog (um die Jahrtausendwende) wäre das sofort aufgefallen. Dass von den Sendern zu dem Thema wenig kommt, zeigt, wie wenig sie mit Kulturprogramm an sich am Hut haben.

Michael Hanfeld, faz.net, 24.10.2024 (online)

Zitiert: Medienstaatsvertrag – Kinder haben keine Lobby

Erstaunlich ruhig wird auch der Vorschlag aufgenommen, eine Reihe von Kanälen 2033 linear zu beenden. Bei den Infosendern erscheint das (bis auf Phoenix) sinnvoll, von denen gibt es schlicht zu viele; beim Kinderkanal Kika muss man das nicht unbedingt für richtig halten; Verbände, die sich für die Belange von Kindern einsetzen, warnen davor. Aber die Lobby ist nicht groß und nicht laut.

Michael Hanfeld, faz.net, 24.10.2024 (online)

Zitiert: Es werden nicht Sender, sondern Ausspielwege gestrichen

Vielen geht es sehr um Symbole und sie wollen zeigen, dass bestimmte Angebote sichtbar wegfallen. Wenn Markus Söder sagt: „Wir streichen fünf von zehn Sendern“, dann stimmt das nur halb. Wir streichen in der Regel nur Ausspielwege. Die Inhalte kommen von Zentralredaktionen, die Kosten bestehen auch für die Mediatheken oder die Hauptprogramme. Am Ende spart man sich gerade mal die Kosten für einen Verbreitungsweg. Ob auch das Programmvolumen sinkt, ist gar nicht gesagt. Hier geht’s nur um das Signal, um das Symbol: „Ich habe etwas eingestellt.“

Carsten Brosda, t-online.de, 24.10.2024 (online)

Zitiert: Ist konstruktiver Journalismus besser?

Wenn ich Lösungsansätze vorstelle, tue ich das zwangsläufig auf einer Wertegrundlage und unter bestimmten Prämissen, die nicht alle teilen. Wenn ich eine Klima-Lösung vorstelle, sage ich auch, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, dass wir etwas dagegen tun sollten und dass dieser…