Zitiert: ARD hat kein Akzeptanzproblem in „Mitteldeutschland“

Ich widerspreche der These eines Akzeptanzproblems. In Mitteldeutschland nutzen drei Viertel der Menschen ARD-Angebote. Das ist ein sehr hoher, ein sehr schöner Wert – und er liegt sogar leicht über dem in Westdeutschland. […]

Die politischen Kräfte, die uns kritisch sehen, finden in Mitteldeutschland eine höhere Akzeptanz. Deshalb sind dort Stimmen, die sich kritisch über uns äußern, deutlicher vernehmbar. Umso mehr besteht dort unsere vornehmste Aufgabe darin, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sie anzuhören, mit ihnen zu diskutieren.

Kai Gniffke, Wirtschaftswoche, 08.09.2024 (online)

Zitiert: Was tun die Sender selbst zur Erhöhung ihrer Akzeptanz in der Gesellschaft?

Leider nicht genug, muss man konstatieren. Zwar werden mittlerweile allerhand Zahlen auf „Transparenzportalen“ ins Internet gestellt, aber die Suche danach auf den Seiten der Anstalten gleicht oft der sprichwörtlichen Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Jahresabschlüsse werden von den Pressestellen oft nicht vernünftig kommuniziert, obwohl dies doch oberste Priorität haben müsste. Manchmal gibt es gar keine Pressemitteilungen dazu, manchmal nur welche  mit wenigen, ausgewählten Zahlen, so dass aufwendige Nachrecherche erforderlich ist.

Michael Ridder, epd medien 1-2/2019, S. 6 (nicht online)