Zitiert: Ausweitung ins „Uferlose“ – Wie die ARD bei der Radioreform trickst

Die ARD verkehrt die ihr von den Ländern aufgegebene Radioreform, die zu Einsparungen führen soll, ins Gegenteil. Sie expandiert kräftig. […] Zu dem Erfolg trägt auch die ARD-Audiothek bei. Auf dieser Plattform, die seit 2017 existiert, stehen etwa 100.000 Beiträge weltweit abrufbereit.…

Zitiert: Das beste Mögliche

Überzeugte Demokraten wissen: Die Demokratie ist eine sehr schlechte Staatsform, aber nun mal die beste, die wir haben. Und die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten machen vielleicht ein sehr schlechtes Programm, aber es ist nun mal das beste öffentlich-rechtliche Programm, das wir haben. Und dieser Umstand ist nun mal eine große demokratische Errungenschaft. Funkhäuser, die in den Innenstädten Platz machen und in der Peripherie dann trotzig doppelt so viel Platz beanspruchen.

Bernhard Heckler, sueddeutsche.de, 06.06.2025 (online)

Zitiert: Publizistische Wirkkraft versus Strukturarbeit in der ARD

Der SWR hat 2023 für zwei Jahre den ARD-Vorsitz vom RBB übernommen. Das war stressig. Während dieser Zeit hatte ich die zusätzliche Aufgabe – und das Privileg – die ARD-Chefredakteursrunde und die der ARD Audio-Chefredakteurinnen zu leiten. Ich habe mir dabei immer…

Zitiert: Entintellektualisierung mittels Zentralisierung

Wie aus den Sendern zu hören ist, sollen es weitere Zentralisierungen der Kulturwellen auch bei den Buch- und Filmbesprechungen geben. Ökonomisch mag es sinnvoll sein, statt mehrerer Rezensionen desselben Buchs nur noch eine oder zwei in der ARD herzustellen und die dann…

Zitiert: Nur Mitarbeiter können die Öffentlich-Rechtlichen noch retten

Was die bisherigen Intendantinnen des RBB offenbar nicht ausreichend beachteten und was, wie die Protestbilder von heute zeigen, auch der gegenwärtigen RBB-Führung trotz einer unbestrittenen Fachkraft wie Nicole Küchler-Stahn droht, ist das alte, von Greene heftig bekämpfte Missverständnis, die Arbeitskräfte die festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Rundfunkanstalt lediglich als lästigen Kostenfaktor zu betrachten. Sie sind vielmehr das kostbarste Gut, das eine Sendeanstalt für ihr Programm hat. Nur sie können den ins Schleudern geratenen RBB vor der Bedeutungslosigkeit bewahren.

Alexander Kulpok, berliner-zeitung.de, 12.11.2024 (online)