Zitiert: Reform des ÖRR – Politik will alte Fehler nicht wiederholen

Nun ist das alles nichts Neues und in schöner Regelmäßigkeit versickerten in der Vergangenheit die Debatten rund um Reformen bei den Öffentlich-Rechtlichen, wenn der Rundfunkbeitrag angepasst wurde. Dieses Mal ist es aber anders. Auch wenn viele noch immer denken, die aktuellen Reformpläne…

Zitiert: Die Aufregung um die Berlinale-Tickets [für die AfD] ist eine Farce

Die Filmbranche hat aus ganz anderen Gründen Anlass, nervös auf die Umfragewerte der AfD zu blicken. Die Partei versucht über ihre Vertreter in den Gremien der Filmförderung und in den Rundfunkräten der öffentlich-rechtlichen Sender Einfluss auf die Entscheider und die Finanzierung einzelner Filme zu nehmen. Und je stärker die Partei in den Parlamenten vertreten ist, desto größer könnte dieser Einfluss werden. Für antifaschistische Filme wie etwa „Und morgen die ganze Welt“ der Regisseurin Julia von Heinz, gegen dessen Finanzierung aus Filmfördermitteln die AfD im Bundestag heftig polemisiert hat, könnte es dann schwierig werden.

Peter Laudenbach, sueddeutsche.de, 05.02.2024 (online)

Zitiert: ARD-Freienrat fordert Ende von „Haushonoraren“

Sogenannte Haushonorare sollten in den ARD-Landesrundfunkanstalten eigentlich verhindern, dass sich festangestellte Mitarbeiter lukrative Honorar-Aufträge zuschanzen. Mittlerweile würde diese Regelung aber die Falschen treffen, kritisiert der ARD-Freienrat. […] Das eigentlich mit den Sonder-Honoraren angestrebte Ziel werde nur noch in Ausnahmefällen erreicht. „In der…

Zitiert: Claudia Roth ist auf das Wohlwollen der Länder angewiesen

Ein Jahr lang hat die Staatsministerin Claudia Roth die Eckpunkte für eine große Reform der Filmförderung zu Entwürfen für drei Gesetze in ihrem Haus weiterentwickeln lassen. Beifall kommt nur von wenigen. Das Novellierte Filmfördergesetz liegt als Referentenentwurf vor, das heißt, das Bundeskabinett…

Zitiert: Wie die ARD Dialog auf auslagert

Gerade die ARD bietet auf YouTube ganze Sendungen wie zum Beispiel das Satiremagazin „Extra3″ an und kümmert sich dort auch um die Kommentare, lässt zu denselben Sendungen aber keine Diskussion in der ARD-Mediathek zu. Wie ist es vertretbar, die Beitragszahlenden zur Diskussion öffentlich-rechtlicher Inhalte auf private, überwachungskapitalistische Plattformen zu zwingen, für die man dann auch noch die Moderation übernimmt?

Leonard Dobusch, suedkurier.de, 10.02.2024 (online)