Dokumentiert: Kultur und Wissenschaft/Bildung im ERSTEN, ZWEITEN, den DRITTEN sowie im ARD-Hörfunk

Wie sich die Indikatoren für Kultur und Wissenschaft/Bildung im ERSTEN, ZWEITEN, den DRITTEN sowie im ARD-Hörfunk von 2009 bis 2020 entwickelt haben Kostenanteil nach Ressorts im ERSTEN für Erstsendeminuten (in %) für Kultur und Wissenschaft 2009: 4,0% 2020: 1,6% Kostenanteil nach Ressorts…

Zitiert: Bei ARD und ZDF nur selten kritischer EU-Journalismus

Ich habe den öffentlichrechtlichen Rundfunk lange verteidigt, sehe aber immer weniger Gründe dafür. Wir stellen bei Youtube regelmässig einen lustigen «Bericht aus Brüssel» ein, weil es in der EU-Berichterstattung von ARD und ZDF zu grosse Lücken gibt. Kritischen Journalismus, der über das Abschreiben von EU-Pressemitteilungen hinausgeht, sehe ich selten. […]

Wir haben früher über Satire als Ventilfunktion diskutiert. Je stärker man das Niveau senkt, desto mehr Rezipienten erreicht man, das war uns in der Redaktion immer klar. Es fehlen heute Leute wie Harald Schmidt und Georg Schramm, Urban Priol, Hildebrandt, Pispers.

Martin Sonneborn, nzz.ch, 25.09.2023 (online)

Zitiert: Fusion von Radio Bremen mit NDR wäre mittelfristig ohne Finanz-Effekte

„Der NDR müsste sehr lange Zeit mehr Geld aufwenden, uns zu integrieren, als es ein Nutzwert wäre“, sagte die 56-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Sie ergänzte zu Radio Bremen: „Wir produzieren zum Teil wirklich sehr günstig, unter anderem die günstigste Hörfunk-Minute…

Zitiert: Wie die ARD regionaler werden kann

Ihre Struktur sollten die Anstalten verschlanken und möglichst so zusammenarbeiten, dass mehr Geld ins Programm fließt. Die ARD könnte ihre regionale Struktur weiter ausbauen: Dank günstiger Technik und den Entwicklungen der „neuen Arbeitswelt“ spricht nichts dagegen, eine wachsende Zahl von Reporterinnen und Reportern aus dem Homeoffice berichten zu lassen, möglichst breit verteilt auf die jeweiligen Sendegebiete: eine dezentrale Senderstruktur. Das schafft neue Wurzeln und macht die Berichterstattung besser.

Aus: Björn Staschen. In der Social Media Falle. Wie wir unsere digitale Freiheit retten (zum Buch)

Zitiert: Fußball – ein Programm, das sich selbst aufstellt

Und wieder haben ARD und ZDF dicke Rechtepakete für Länderspiele bis 2028 gekauft. Bis 2028 werden 30 Länderspiele der DFB-Männer übertragen. Zudem dürfen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender alle Länderspiele der Frauen bis 2027 zeigen. […]

Außer Fußball ist kein Fernsehprogramm erinnerlich, das in zwei Systemen parallel übertragen wird – das schafft nur der Fußball. Siehe Fußball-EM 2024, siehe den aktuellen Pkal […]

Was rechtfertigt diese Omnipräsenz des Fußballs? Kein Programm wird derart fraglos aufs Publikum losgelassen. Eine Qualitätserwartung existiert nicht.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 25.09.2023 (online)