Zitiert: Fusion von Radio Bremen mit NDR wäre mittelfristig ohne Finanz-Effekte

„Der NDR müsste sehr lange Zeit mehr Geld aufwenden, uns zu integrieren, als es ein Nutzwert wäre“, sagte die 56-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Sie ergänzte zu Radio Bremen: „Wir produzieren zum Teil wirklich sehr günstig, unter anderem die günstigste Hörfunk-Minute…

Zitiert: Wie die ARD regionaler werden kann

Ihre Struktur sollten die Anstalten verschlanken und möglichst so zusammenarbeiten, dass mehr Geld ins Programm fließt. Die ARD könnte ihre regionale Struktur weiter ausbauen: Dank günstiger Technik und den Entwicklungen der „neuen Arbeitswelt“ spricht nichts dagegen, eine wachsende Zahl von Reporterinnen und Reportern aus dem Homeoffice berichten zu lassen, möglichst breit verteilt auf die jeweiligen Sendegebiete: eine dezentrale Senderstruktur. Das schafft neue Wurzeln und macht die Berichterstattung besser.

Aus: Björn Staschen. In der Social Media Falle. Wie wir unsere digitale Freiheit retten (zum Buch)

Zitiert: Fußball – ein Programm, das sich selbst aufstellt

Und wieder haben ARD und ZDF dicke Rechtepakete für Länderspiele bis 2028 gekauft. Bis 2028 werden 30 Länderspiele der DFB-Männer übertragen. Zudem dürfen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender alle Länderspiele der Frauen bis 2027 zeigen. […]

Außer Fußball ist kein Fernsehprogramm erinnerlich, das in zwei Systemen parallel übertragen wird – das schafft nur der Fußball. Siehe Fußball-EM 2024, siehe den aktuellen Pkal […]

Was rechtfertigt diese Omnipräsenz des Fußballs? Kein Programm wird derart fraglos aufs Publikum losgelassen. Eine Qualitätserwartung existiert nicht.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 25.09.2023 (online)

Zitiert: Das erste „Social Radio“

DT 64 war vielleicht das erste „Social Radio“ bevor es die sozialen Netzwerke gab. Am nächsten dran an DT 64 ist meines Erachtens Radio 1 aus Berlin. Dort erlebt man viel Alltagskultur und einige Stimmen von DT 64 findet man dort wieder. Aber ein Platz für erwachsen gewordene Popkultur fehlt hier im Sendegebiet und anderswo auch.

Alexander Pehlemann, kulturfalter.de, 19.09.2023 (online)

Zum Nachhören: Der Radio-DJ ist mit der Geschichte des Radios eng verbunden

Einer der ersten echten Stars im BR war der beim Publikum sehr beliebte Jimmy Jungermann, der bereits 1949 die Jazz-Sendung „Mitternacht in München“ moderierte und danach als BR-Jazzexperte sogar für die US-amerikanische Zeitschrift Billboard schrieb. Gemeinsam mit Werner Götze, eine andere BR-Legende trat Jungermann in den Schnulzenstreik, sie wollten endlich dem Zeitgeist Rechnung tragen und mehr Jazz und Rock’n’Roll im BR spielen und nicht nur Schlager-Tralala. Es waren also auch die DJs, die immer einen Ticken progressiver waren als unser Sender.

BR Zündfunk, 01.07.2022 (online)