Zitiert: „Tina mobil“ als Zeichen einer Tendenzwende im ERSTEN

So schleicht sich in die Freude über die Serie „Tina mobil“ der Verdacht ein, dass ihre Platzierung am Mittwochabend eine Tendenzwende in der ARD andeutet: Weg vom ambitionierten Einzelstück hin zur Serialisierung, lieber zweimal hintereinander 45 Minuten als einmal durchgehende 90 Minuten. Ein Verdacht, der angesichts all dessen, was die neue ARD-Programmdirektorin Christine Strobl von sich gibt, eher zu- als abnimmt. Strobl bevorzugt das kürzere Format, weil es für die Auswertung in der Mediathek mehr Klicks verspricht. Und was zählt heutzutage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr als immer mehr Klicks?

Dietrich Leder, medienkorrespondenz.de, 08.10.2021 (online)

Zitiert: Diskrepanz zwischen Mediathek und linearem Programm im ERSTEN

Diese Diskrepanz zwischen Mediathek und linearem Programm – eine Top-Position auf der Online-„Stage“ und keine Chance in der linearen Primetime – ist längst gelebte Realität bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Und so sehr ich es begrüße, dass durch diese Herangehensweise Inhalte entstehen können,…

Zitiert: „ZIB 2“ als Beispiel für ARD und ZDF

Mit größtmöglicher Gelassenheit leitet die Redaktion des ORF-Nachrichtenmagazins „ZIB 2“ ihr Publikum gerade durch die österreichische Regierungskrise. … Diese 29 Minuten waren ein einziges großes Argument dafür, politisches Spitzenpersonal nicht von Studio-, Redaktionsleiterinnen oder gelegenheitsmoderierenden Chefredakteuren interviewen zu lassen – sondern von…