Zitiert: Zeitleiste der Auftragsreform

Dabei sollen die Rundfunkreferenten auch erste Vorschläge dazu erarbeiten, wie der Medienstaatsvertrag geändert werden müsste, um die Reformpläne umzusetzen. Auch soll ein Zeitplan dazu vorgelegt werden, der ermöglicht, dass über eine Staatsvertragsnovelle die Reformmaßnahmen der ersten Phase bis zum 1. Januar 2023…

Zitiert: Inhalte statt Institutionen fördern

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich ein Freund einer deutlichen Flexibilisierung des Auftrags bei gleichzeitig stärkerer Budgetverantwortung bin. Angesichts der Geschwindigkeit der medialen Entwicklung ist es kaum mehr sinnvoll, die Verbreitung öffentlich-rechtlicher Inhalte ausschließlich an bestimmte, vorab definierte Verbreitungswege und –formen zu knüpfen.

Carsten Brosda, medienpolitik.net, 10.01.2021 (online)

Zitiert: BBC holt Jugendangebot nach 7 Jahren zurück ins Fernsehen

Nicht nur in Deutschland fristen Jugendprogramme ein Dasein im Labyrinth der Mediatheken. In Großbritannien revidiert die BBC nun diesen Fehler und holt BBC Three zurück ins Fernsehen. …. Junges Programm ins Internet zu verlagern kling logisch, die jungen Leute sind dort bekanntermaßen…

Zitiert: Mehr Strahlkraft mit weniger Dokumentationen

ARD-Programmchefin Christine Strobl sucht den Erfolg – im linearen wie im nonlinearen Programm. … Klar wurde, dass die Programmdirektorin auf eine Konzentration der Kräfte setzt. Weniger, aber mehr Programm mit Strahlkraft könnte Devise sein. „Nicht mehr 725, sondern nur noch 700 Dokumentationen“, nannte sie als Beispiel und verwies darauf, dass sie ein publizistischer wie Publikumserfolg wie „Rechts. Deutsch. Radikal“ bei ProSieben ärgert – weil er eben nicht im Ersten gelaufen ist.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 21.05.2021 (online)

Zitiert: Klimakrise ist nicht das größte Problem

Wir reden zum Beispiel über die Klimakrise so sehr, dass wir das Gefühl haben: Wenn wir die in den Griff kriegen, dann ist umweltmäßig erstmal alles wieder okay. Das ist grundfalsch. Die Klimakrise ist nur ein Mosaikstein in der größeren Ökokrise, zu der insbesondere auch das Artensterben gehört. Ich will die nicht trennen, die sind miteinander verzahnt: Wenn sich das Klima verändert, sterben mehr Arten. Wenn mehr Arten sterben, verändert sich das Klima. Aber das wird nicht vermittelt. Wir tun so, als sei die Klimakrise das größte Problem. Das ist grundfalsch.

Dirk Steffens, journalist.de, 31.08.2020 (online)