30 Jahre Arte: Fernsehen für Nichtfernseher

Geistreich, eigensinnig, auch selbstverliebt … Arte ist deutsch-französische Fernsehkultur? Unsinn, die gibt es nicht, so wenig wie es deutsch-französische Literatur oder deutsch-französische Malerei gibt. Nein, Arte ist deutsches, französisches, europäisches Fernsehen in sechs Sprachen. Nationale Differenzen, nationale Eigenheiten und Sonderlichkeiten dürfen weiterhin…

Zitiert: Warum ARD und ZDF aus dem ARTE-Geld zu wenig Vielfalt machen

ARD und ZDF inklusive der regionalen und Spartensender bieten ja eigentlich die Chance zu einer wunderbar reichen Vielfalt. Diese Monotonie, die Sie ansprechen, resultiert zum einen aus dem Sparzwang. Aus Angst vor Doppelstrukturen, die von Sparfüchsen und Rechnungshöfen gebrandmarkt werden könnten, zentralisiert…

Zitiert: Warum ARD und ZDF aus dem ARTE-Geld zu wenig Vielfalt machen

ARD und ZDF inklusive der regionalen und Spartensender bieten ja eigentlich die Chance zu einer wunderbar reichen Vielfalt. Diese Monotonie, die Sie ansprechen, resultiert zum einen aus dem Sparzwang. Aus Angst vor Doppelstrukturen, die von Sparfüchsen und Rechnungshöfen gebrandmarkt werden könnten, zentralisiert…

Klick-Tipp: Wie funktioniert eine gute Zusammenarbeit von ARD und ZDF, Christine Strobl?

Die Landesrundfunkanstalten der ARD mit ihren verschiedenen Schwerpunkten und regionalen Perspektiven sollen sich laut Christine Strobl, ARD-Programmchefin, stärker vernetzen und voneinander lernen. Auch die Abgrenzung zum ZDF sei wichtig, um Meinungsvielfalt und Konkurrenzfähigkeit im öffentlich-rechtlichen System zu wahren. Wie kann dennoch eine…

Zitiert: Quote und Öffentlich-rechtlicher Anspruch

Ein wichtiges Kriterium ist, ob es einen selber interessiert und packt. Der RTL-Chef Helmut Thoma hat mal gesagt: Der Köder muss ja nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch. Das ist zwar ein lustiges Bonmot, aber eigentlich eine ganz schreckliche Haltung. Ich habe den Anspruch: Das, was ich gut finde, muss man dann so gut machen, dass es funktioniert.

Andreas Schreitmüller, Artes langjähriger Filmchef, sueddeutsche.de, 31.12.2020 (online)