Zitiert: Konstruktive Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist kaum möglich

In dem Moment, in dem die Länder die Staatsverträge vorgeben sowie die Aufsichtsräte „beherrschen“, ist eine konstruktive und zeitgemäße Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Sinne der Menschen nur schwer möglich. Hierbei sehe ich ein Übereinkommen der Rundfunkkommission der Länder aufgrund ihres politischen…

Zitiert: Fehlende Transparenz und Aufsicht in der ARD

Man muss deutlich mehr Transparenz schaffen, damit man klar weiß: Wer nimmt welche Aufgaben wahr? Die Bezeichnungen „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland“ und „Gremienvorsitzendenkonferenz“ machen schon deutlich, dass das keine festen Gremien sind. De facto haben wir es bei der ARD…

Zitiert: Parteiproporz zu sichern ist keine Aufgabe der Gremien und Sender

Viele Funktionsträger der Öffentlich-Rechtlichen vermitteln den Eindruck, sie lebten noch in der Welt von vor 20 Jahren. Sie denken, alles sei gut, und kümmern sich lieber um den Parteien-Proporz und die Ausgewogenheit zwischen den regionalen Landesfunkhäusern. Die große Herausforderung ist aber eine ganz andere: Wie kann ich als öffentlich-rechtliche Anstalt im digitalen Zeitalter ein hochqualitatives Informations- und Unterhaltungsangebot bereitstellen, das alle annehmen?

Ole von Beust, Hamburger Abendblatt, 05.07.2019 (nicht online)