Zitiert: Trumps Klagedrohungen seien „Schutzgelderpressung“

Der klagt nicht, weil die BBC falsch berichtet hat. Der klagt, weil es funktioniert. […] Dem amerikanischen Sender ABC News hat er 15 Millionen abgeknöpft. Bei CBS waren es 16 Millionen. Und zwar nicht, weil die Klagen gut begründet waren. Nein, die Rechtsexperten hielten sie für chancenlos. Sondern weil die Sender ganz brutal kalkulierten. Zahlen ist billiger als Kämpfen. Das ist nichts anderes als eine Schutzgelderpressung. Und jetzt ist also die BBC dran.

Lorenz Meyer, MDR Altpapier, 13.11.2025 (online)

Zitiert: BBC-Film kein „agitatorisches Machwerk“

Aber wer den Rest sieht, kann den Film kaum für ein agitatorisches Machwerk halten. In seinem Bemühen, das Comeback von Trump zu erklären, gibt er seinen Un­terstützern mindestens so viel Raum wie seinen Gegnern, Kommentatoren von allen Seiten des politischen Spektrums kommen…

Klick-Tipp: Eine „grobe Manipulation“ bei der BBC?

Die britische BBC ist in einer schweren Krise. Ihr wird „grobe Manipulation“ an einer Trump-Doku vorgeworfen. Der US-Präsident hat eine Milliarden-Klage angekündigt, die Senderspitze ist zurückgetreten. Sind die handwerklichen Mängel wirklich so gravierend, dass sie einen Rücktritt rechtfertigen? Oder gehen wir ein weiteres Mal rechter Meinungsmache auf den Leim?

Ben Kutz, MDR-Altpapier, 12.11.2025 (online)