Zitiert: Der Fall Ruhs steht für die Kopflosigkeit der ARD

NDR und BR tragen ihren Streit auf dem Rücken einer Moderatorin aus, anstatt eine offene politische Debatte auch im Programm zuzulassen. […] Die Sache wurde groß, weil sie stellvertretend für eine mangelnde Widerstandsfähigkeit in Debatten steht – und für die Kopflosigkeit der…

Zitiert: Mit KI auf dem Weg zum Fahrstuhlradio

Der schlangenlinienfahrende Lenker eines Odeltankfahrzeugs auf der B 8 von Postbauer-Heng Richtung Nürnberg ist nunmehr das einzig Menschliche, das einem Autoradiohörer nachts auf Bayern 3 entgegenkommen kann, gemeldet allerdings von einem synthetischen Verkehrsredakteur. Hintergrund ist die Entscheidung des Bayerischen Rundfunks, seine Popwelle…

Zitiert: Konservativer TV-Haltungsjournalismus ist nicht einfach

Wo sie – namentlich bei BR und NDR – aber „klar“ noch üben müssen, ist der televisionäre Konservatismus. Die neue „Reportagereihe“ gleichen Namens will eine nicht nur gefühlte Lücke im öffentlich-rechtlichen TV-Meinungsspektrum schließen. Das ist aller Ehren wert, aber „Klar“ schmeißt dabei…

Zitiert: „Großkopferten“ und „normale Bevölkerung“

Es ist Thomas Hinrichs aus der Information, der etwas in dieser Hinsicht vielleicht Verräterisches sagt. In der traditionsreichen BR-Bürgersendung Jetz red i, da bringe man die „Großkopferten“ mit der „normalen Bevölkerung“ zusammen. Der BR sieht sich, den Eindruck wird man nicht los, auch selbst als eine Organisation von Großkopferten, die sich zu den „einfachen Leuten“ herunterbeugen muss. Es ist letztlich herablassend, was der Sender über sein Publikum denkt, über die „Menschen in der Region“. Deshalb macht er die Welt für sie jetzt klein und damit auch sich selbst.

Aurelie von Blazekovic, sueddeutsche.de, 24.10.2023 (online)