Zitiert: Publizisten der Nachkriegszeit – Die Antisemiten sterben nicht aus

Siegfried Weischenberg schaut sich an, wie deutsche Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg ihr NS-Mitläufertum fleißig umdeuteten. Was er findet, reicht bis in unsere Gegenwart. Ein gespaltener Baum wächst kaum wieder zusammen. So erging es auch der deutschen Publizistik, seit am 30. Januar…

Zitiert: Zu DDR-Zeiten sind doppelt so viel Verlage verschwunden wie in der Zeit danach

Wenn man als Autor bei einem Verlag ein Buch nicht unterbrachte, fand man kaum einen anderen. Ein Gespräch über einen Bereich der DDR-Geschichte und die Zensur. […] Doch, es gehörte zur Planwirtschaft, die auf Effizienz setzte und interne Konkurrenz ausschließen wollte. So…

Zitiert: Nur drei „Ost-Titel“ unter den „100 besten Alben aus Deutschland“

Die Zeitschrift „Musikexpress“ veröffentlichte 2019 ein Ranking der „100 besten Alben aus Deutschland“. Die Liste enthielt drei Ost-Veröffentlichungen, Silly standen mit ihrem epochalen Album „Mont Klamott“ auf Platz 100. Überflüssig zu erwähnen, dass sich die Jury fast nur aus West-Journalisten zusammensetzte. Der Osten interessiert den Westen nicht. Bis 1989 galt er vielleicht noch als ein bisschen exotisch, auf jeden Fall aber als rückständig. Ich glaube, dass Silly im Westen erst mal wie Wesen von einem anderen Stern bestaunt wurden. Mit den Texten konnte man ohnehin nichts anfangen.

Michael Rauhut, berliner-zeitung.de, 10.11.2025 (online)

Zitiert: Wie sich Ostdeutsche an den Treuhand-Schock erinnern

Gedemütigt, gefeuert, missachtet: Ex-DDR-Bürger erzählen vom traumatischen Umbruch und vom gezielten Absterben ihrer exportstarken Betriebe. Wie wirkt das nach? […] Die Erzähler aus dem Kaliwerk Bischofferode, der Esda-Strumpffabrik in Diedorf, von Henneberg Porzellan Ilmenau und dem Möbelwerk Eisenberg, dem DDR-Bürger bekannte Betriebe,…