Zitiert: Enge Verwobenheit der Werbeindustrie mit der Kriegsmaschinerie

Anomaly Six konnte NSA- und CIA-Agent*innen anhand von Handydaten aus dem Ökosystem der Werbetechnologie, kurz Ad-Tech, verfolgen. Das zeigt, wie mächtig dieses Datenerfassungssystem ist. Man kann diese kommerzielle Überwachungsstruktur gegen die vermeintlich sichersten Organisationen der Welt einsetzen. Das offenbart auch, was mit…

Zitiert: CrowdStrike – das vielsagende Schweigen der EU

Es war wohl die größte und folgenschwerste IT-Panne aller Zeiten. Ein fehlerhaftes Software-Update der US-Firma CrowdStrike hat weltweit weitreichende Störungen ausgelöst. Doch die EU schweigt. Keine Pressemitteilung, kein “technisches Briefing”, keine Nothilfe für die Wirtschaft. Obwohl der CrowdStrike-Fehler auch Firmen, Flughäfen und…

Zitiert: Pionier einer neuen Form der Pressefreiheit

Nun war Assange immer eine kontroverse Figur, ein Egomane und Radikaler. Sein Ansatz war vernünftig. Institutionen sollten ihre Daten öffentlich machen, Bürgerinnen und Bürger sie verschlüsseln. Seine Praxis war allerdings von einem Fundamentalismus geprägt, der oft mehr Schaden anrichtete als Aufklärung brachte,…

Zitiert: Verbraucher verlieren die Kontrolle über Dinge, für die sie bezahlt haben

Neuartige smarte Fernseher derweil verfügen oft über eine sogenannte automatische Inhaltserkennung (ACR), eine Art Werbeüberwachungs-Technologie, die über alle Sendungen, die sich der Nutzer ansieht, Daten sammelt, um dem Publikum dann entsprechende zielgerichtete Werbung zu präsentieren. Die im Internet gelernte Gleichung, dass man…

Zitiert: Wie Journalismus Überwachungstechnologien fördert

Konsumgüter mit Überwachungsfunktionen verbreiten sich immer mehr, während zugleich der Journalismus unter stetig stärker werdenden wirtschaftlichen Druck gerät. Daraus ist ein fruchtbarer Boden entstanden, in dem Überwachungskapitalismus gedeiht und Journalismus zu seinem Erfüllungsgehilfen wird. Wie die Untersuchung eines Korpus mit journalistischen Texten nahelegt, lässt sich diese Komplizenschaft an einem Berichterstattungsstil erkennen, den wir hier als »gehaltlose Kritik« konzipieren.

Robert W. McMahon, Journalistik 01/2024 (online)