Zitiert: Wie Christine Strobl die Degeto verändern und das deutsche Fernsehen verändern will

 

„Dass Krimis so beliebt sind, kann im Sinne öffentlich-rechtlicher Vielfalt nicht bedeuten, dass wir nur noch Krimis produzieren“, sagt Strobl. Es sei außerdem „ein Gebot der Stunde, stärker auf internationale Verwertbarkeit zu achten“, also werde der Trend weg von den 90 Minuten langen Filmen stärker zum 60-Minüter gehen.

 

David Denk, Süddeutsche Zeitung, 23.10.2015, (online)

DEGETO in der Kritik des Hessischen Rechnungshofs

„Der Rechnungshof hat aufgezeigt, dass in den Geschäftsjahren 2005 bis 2009

–      ausschließlich gemeinsame Sitzungen von Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat stattfanden,

–      in mehreren Fällen Personenidentität hinsichtlich des Aufsichtsratsmitglieds und des Vertreters in der Gesellschafterversammlung bestand,

–      die Organisation der DEGETO sich durch eine intensive Einbindung des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung in das operative Geschäft auszeichnete. Weiterlesen DEGETO in der Kritik des Hessischen Rechnungshofs

Degeto-Geschäftsführer abberufen – Aufsichtsratsvorsitz geht von MDR an RBB

 

 

In den letzten Wochen wurden die Geschäftsabläufe der Degeto durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und die WDR-Revision geprüft. Dabei wurden „gravierende organisatorische Mängel“ festgestellt. Bis zu 30 Millionen Euro zu viel soll der Geschäftsführer Hans-Wolfgang Jurgan verplant haben. Zudem habe er „seine Berichts- und Informationspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat verletzt“. So mussten die ARD-Anstalten vor drei Wochen der Degeto als ihrer Film GmbH 23 Millionen Euro vorfinanzieren, um die Liquidität zu sichern. Weiterlesen Degeto-Geschäftsführer abberufen – Aufsichtsratsvorsitz geht von MDR an RBB

Sind die Degeto-Probleme schon viel länger bekannt?

Am 22. September berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass die kommerzielle ARD-Tochter Degeto „nahezu bewegungsunfähig ist“. Geschäftsführer Hans-Wolfgang Jurgan habe die Budgets bis 2013 restlos verplant. Nun heißt es, dass dies nicht so überraschend kam, wie es dargestellt wurde. „Einem WDR-Papier zufolge hatte die ARD-Produktionstochter Degeto bereits 2010 deutlich mehr Geld aufgewendet als geplant“, meldet die Süddeutsche Zeitung heute. „Auch damals habe die Produktionstochter der ARD ‚ihr Budget für den Beschaffungsaufwand deutlich überschritten‘“.

Weiterlesen Sind die Degeto-Probleme schon viel länger bekannt?