Zitat: Schlechte, deutsche Nachrichten

„Hören Sie britische Nachrichten, die BBC, und deutsche Sender: Die Welt spielt bei uns nur dann eine Rolle, wenn irgendwo gemordet, gefoltert oder getötet wird. Wir haben einen sehr deutschen Blick auf die Welt, der sich nicht leicht irritieren lässt. Es sei denn, es gibt gewaltsame Zuspitzungen. Es wäre ein Riesenfortschritt, wenn das Humboldt-Forum dazu beitragen könnte, unsere Neugier auf die Welt jenseits von Konflikten steigern zu helfen.“

 

Frank-Walter Steinmeier, Süddeutsche Zeitung, 09.06.2015 (nicht online)

Fakten zu ARD und ZDF sowie Deutschlandradio: Personal gesamt

Die Anstalten erbringen ihre Leistungen mit Personal in unterschiedlichen Beschäftigungsformen. Die Personalkapazität (rechnerisch rund 41.000 Mitarbeiter) entfällt auf folgende Bereiche:

  • 59 % fest angestelltes Personal,
  • 20 % freie Mitarbeiter,
  • 2 % Arbeitnehmerüberlassung,
  • 5 % Personal bei GSEA ohne eigene Rechtsform,
  • 1 % Personal bei GSEA mit eigener Rechtsform,
  • 13 % Personal bei Beteiligungsunternehmen.

 

Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, dass an den GSEA mit eigener Rechtsform und an den übrigen Beteiligungsunternehmen zum Teil Dritte beteiligt sind und die Unternehmen teilweise auch für Dritte tätig sind.

 

(Quelle: 19. KEF-Bericht, online)

Dokumentiert: Mehr als 3200 Hörerinnen und Hörer wollen „2254 Nachtgespräche“ beim Deutschlandradio erhalten

„Am 11. September 2014 tagt der Hörfunkrat von Deutschlandradio erstmals öffentlich. Damit setzt er ein Signal für mehr Transparenz und lässt darauf hoffen, dass er erkannt hat, wie wichtig demokratische Kontrolle und Beteiligung der Öffentlichkeit für die Gesellschaft sind. Die Sitzung beginnt um 11 Uhr im Berliner Funkhaus am Hans-Rosenthal-Platz.

 

Zuvor, um 10 Uhr, wird dort eine Petition übergeben – mehr als 3200 Unterzeichner/innen fordern darin die Fortführung der „2254 Nachtgespräche“, einer Höreranrufsendung, die im Zuge der Programmreform bei Deutschlandradio Kultur gestrichen wurde. Die Begründungen der Programmverantwortlichen sind bei näherer Betrachtung nicht nur widersprüchlich, sondern auch kaum belegt, außer mit einer Studie von 2012, deren Ergebnisse bislang geheim gehalten werden. Weiterlesen Dokumentiert: Mehr als 3200 Hörerinnen und Hörer wollen „2254 Nachtgespräche“ beim Deutschlandradio erhalten

Pächter von Berghütten sollen Rundfunkbeitrag zahlen

Dies meldet die WELT am Sonntag. Ein entsprechendes Schreiben sei bereits verschickt worden. Ein Pächter wurde aufgefordert, fast 5000 Euro nachzuzahlen. Laut WELT am Sonntag will sich der Deutsche Alpenverein, der der Besitzer vieler dieser Berghütten ist, gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren, da Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt sei. Der Pächter hatte das Schreiben des Beitragsservice an den DAV weitergeleitet.