Zitiert: Es herrscht Mangel an erfolgreichem Kino

Wenn Kino gefördert werden soll, soll Kino gefördert werden. Ich würde schon aus Gründen der Verdachtsvermeidung gar nicht versuchen, die Kinoförderung zur Fernsehförderung umzuwidmen. Das wäre verkehrt. Bei solchen seltenen Projekten wie „Anonyma“, „Baader-Meinhof“, „John Rabe“ geht es darum, den Anteil, den…

Frauen in Regie beim Film: Unterrepräsentiert, aber von hoher Qualität

Nur jeder fünfte deutsche Spielfilm (22 Prozent) der Jahre 2009 bis 2013 wurde von einer Frau inszeniert. Diese Filme bestechen allerdings offenkundig durch eine hohe Qualität, denn Filme von Frauen erhalten häufiger Filmpreise und laufen wesentlich erfolgreicher auf Festivals. Dieser Erfolg ist…

Debatte um den DFFF geht weiter

Prof. Dr. Klaus Schaefer, der Geschäftsführer des FilmFernsehFonds Bayern sah sich zu einer Replik auf einen Zeitungsartikel in der WELT genötigt. Alan Posner stellt darin fest: „Mit 310 Millionen Euro im Jahr werden deutsche Filme gefördert. Doch das Ergebnis ist bitter: Immer mehr Produktionen bekommen immer mehr Geld – doch sie finden immer häufiger kein Publikum.“ Um die Vergabe der 310 Mio. Euro würden sich neunzehn Behörden des Bundes und der Länder kümmern. Zudem würden im Falle der ausgereichten Darlehen – diese machen ca. ein Drittel aus, der Rest sind Zuschüsse – nur selten Mittel zurückfließen. Alan Posner bezog sich dabei auf eine Bestandsaufnahme der Filmförderung in Deutschland im Jahre 2012 bezogen, die das Erich Pommer Instituts (EPI) im November 2014 vorlegte. Das EPI veröffentlicht damit zum dritten Mal in Folge „belastbare Zahlen zur Vergabe und Verteilung der Filmfördergelder“. Weiterlesen Debatte um den DFFF geht weiter

Produzentenallianz konstatiert mangelnde politische Durchschlagskraft

Dem Vernehmen nach hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in seiner Bereinigungssitzung am Donnerstag die Mittel des Deutschen Filmförderfonds, wie im Regierungsentwurf für das Haushaltsgesetz 2015 vorgeschlagen, auf 50 Mio. Euro gekürzt.

 

Die Kürzung im DFFF ist gegen den allgemeinen Trend des Kulturhaushaltes. Der ist insgesamt um 118 Mio. Euro gestiegen. Es scheint, dass Monika Grütters andere Prioritäten als Bernd Neumann setzt. Ein steigender Gesamtetat hat nicht mehr zwangsläufig steigende Mittel für die Filmförderung zur Folge. Und so stellt die Produzentenallianz fest. Weiterlesen Produzentenallianz konstatiert mangelnde politische Durchschlagskraft