Am 31.12.1991 um Mitternacht endete der Artikel 36 des Einigungsvertrages der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, der vorsah, das Funkhaus Berlin, wie auch das Fernsehgelände in Berlin-Adlershof mit seinen Programmen zu schließen, wenn es nicht gelänge einiges zu privatisieren oder in föderale Strukturen zu überführen. Danach sah es für das einst DDR-weite Jugendradio DT64 mit seinen 18 UKW-Frequenzen nicht aus. Hier zu sehen der Jahreswechsel 1991/1992 festgehalten im Hi8-Video. Marion Brasch und Andreas Ulrich, das DT64-Moderatoren-Team jener Nacht, erinnern sich an die dramatische Zeit des Kampfs gegen die Abschaltung. (online)
Schlagwort DT64
Zitiert: DT64 – Man könnte ja was tun
Eine Ausstellungsreihe in Dresden, Chemnitz und Leipzig erinnert derzeit an den Kampf um DT64 vor 30 Jahren. Weil das DDR-Jugendradio zum Jahresende 1991 abgeschaltet werden sollte, organisierten Hörer eine echte Massenbewegung. Sie konnten das Programm zwar nicht retten, aber den Boden mitbereiten…
Zitiert: Wie sich Benedikt Dyrlich (SPD) 1991 für DT64 einsetzte
Schon mehrere Monate streite ich zusammen mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen meiner Partei, der Grünen, der PDS und der FDP im Landtag sowie mit jungen Basisinitiativen in Dresden, Leipzig und Chemnitz für die Erhaltung des Jugendradios DT 64. Die Herrschenden, insbesondere aus…
