Fußball stößt bei den Deutschen auf weniger Interesse

Eine für HORIZONT durchgeführte repräsentative Forsa-Umfrage liefert Zahlen über das Fußball-Interesse der Deutschen. Demnach interessieren sich 42 Prozent der Bundesbürger überhaupt nicht für Fußball, weitere 34 Prozent bringen dem Fußball wenig Interesse entgegen. Stark interessiert sind nur 14 Prozent, 10 Prozent sind sehr stark von dem Thema begeistert.Von den 14- bis 29-Jährigen, interessieren sich nur 17 Prozent stark oder sehr stark für Fußball, bei den 30- bis 44-jährigen sind es 22 Prozent und bei den über 60-jährigen 30 Prozent.

 

horizont.net, 13.08.2017 (online)

Zitiert: Bewegte Bilder als Fernsehen regulieren – Erst die Gamer, dann das ganze Internet

„LfM-Direktor Tobias Schmid will zeigen, wie weit der Rundfunkbegriff im Internet reicht, also wer dem Verständnis der Medienaufsicht nach Rundfunk macht und entsprechend eine Rundfunklizenz braucht. Und er will dafür sorgen, dass die Landesmedien als Aufsicht gefragt sind. Seine grobe Faustregel: „Was aussieht wie Rundfunk, und sich bewegt wie Rundfunk, ist Rundfunk.“ Ein Angebot wie Bild.de, das stark auf bewegte, auch live gesendete Bilder setzt, könnte Rundfunk sein, sagt Schmid.“

 

(Michael Hanfeld, faz.net, 28.3.2017, online)

Dokumentiert: Nachrichtennutzung über soziale Medien

Sascha Hölig und Uwe Hasebrink vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg werteten die Ergebnisse des Ergebnisse Digital News Survey 2016 des Reuters Institute aus. Dabei stellt sie vor allem fest:

  • Soziale Medien werden vor allem als Zusatz zu klassischen Medien als Nachrichtenquelle genutzt
  • in Deutschland spielen – im Gegensatz zu anderen Ländern – soziale Medien eine vergleichsweise geringe Rolle bei der Nachrichtennutzung
  • die Nutzer schätzen die Quellenvielfalt und Verbreitungsgeschwindigkeit in den sozialen Netzwerken
  • Journalistische Leistung wird als solche nach wie vor anerkannt
  • eine algorithmengesteuerte Nachrichtenauswahl, die auf den Nutzungsinteressen der eigenen Freunde basiert, halten durchschnittlich 23 Prozent der deutschen Onliner (Gesamtstudie: 22 Prozent) für einen guten Weg
  • wenige Nutzer sind aktiv an nachrichtenbezogener Kommunikation beteiligt.

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Zitiert: Modernität im Fernsehen

“Modernität hat meines Erachtens aber nichts mit Actionszenen oder einer digitalen Produktionsweise zu tun. Modernität entsteht aus der ästhetischen Haltung der Macher zu einem Stoff und aus einer Präsentation, die den Charakteren und der Vorlage angemessen ist. 3D zum Beispiel ist doch kein unbedingtes Markenzeichen der Moderne, erst recht nicht, wenn die Produktionen so billig erscheinen wie die neuen Versionen der Serien-Klassiker. In dieser Hinsicht kann das Fernsehen unmöglich mit den Budgets konkurrieren, die für Kinofilme zur Verfügung stehen. Wenn ich mir aktuelle Filme und Serien anschaue, muss ich auch feststellen: Heute steckt viel mehr Konstruktion und gefälliger Einbau von Botschaften in den Programmen. Ich glaube, wir waren damals im Finden und Bauen von Programmen im positiven Sinn naiver als heute. Wir wussten instinktiv, was funktionieren könnte und was nicht. Wie so eine Programmfindung nach meiner Zeit ablief, wurde mir klar, als ich eine Kinderredaktion besuchte. Ich wurde in ein Zimmer geführt, in dem drei Damen über einem Drehbuch saßen: eine Redakteurin, deren Dramaturgin und deren Psychologin. … So kann man doch keine emotional treffende Geschichte erzählen.”

 

(Josef Göhlen, Medienkorrespondenz 25/2016, S.9 online)

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Dokumentiert: Der Anteil der Unter-50-jährigen an der Mediennutzung sinkt

Für das Jahr 2025 wird ein deutliches Ausdünnen der jüngeren Jahrgänge angenommen. In den zusammengefassten Altersklassen ist bei den unter 50-Jährigen ein Schwund zu verzeichnen, der in der Gruppe 14 bis 29 Jahre stärker ausgeprägt ist. In den oberen Alterssegmenten verläuft die Entwicklung umgekehrt, der Anteil der 50- bis 69-Jährigen sowie der ab 70-Jährigen nimmt in der Bevölkerungsvorausschätzung zu.

Die Gesamtwirkung des demografischen Wandels auf die Mediennutzung ergibt sich durch zwei Einflussfaktoren, nämlich die Größe des jeweiligen Bevölkerungssegments und die spezifische Mediennutzung der Personen in diesem Segment. Beide Effekte zusammengefasst ergeben das Nutzungsvolumen. Die Gesamtwirkung ist umso größer, je unterschiedlicher die Nutzung im jeweiligen Bevölkerungssegment ist. Weiterlesen Dokumentiert: Der Anteil der Unter-50-jährigen an der Mediennutzung sinkt