Grüne fordern acht Sitze für kleine Parteien im ZDF-Fernsehrat

Die Grünen-Politikerin Tabea Rößner will, dass auch kleinere politische Parteien im ZDF-Fernsehrat vertreten sind. Epd verweist auf einen Brief Rößners an die Chefs der Staatskanzleien, in dem sie vorschlägt, dass den Ländern nur insgesamt acht Sitze in dem Aufsichtsgremium zugeteilt werden. Diese…

Wie man Vielfalt in die Aufsichtsgremien bekommt

„Um diese Vielfalt in den Fernsehrat zu bekommen, muss man diese Bürger nur zulassen – ohne dass sie sich in Gremien hochdienen und dabei schwere Haltungsschäden erleiden. Man muss es so machen, wie die Erfinder der Demokratie vor 2.500 Jahren: einfach auslosen. Lotterie ist wunderbar unbestechlich und damit brutalst gerecht“, so Timo Rieg auf telepolis.

 

Dies sei die einzige Lösung, da ansonsten „die Politik den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in eine teure Bedeutungslosigkeit“ führt.

 

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„Der Erste Senat wiederum nahm auch das Berufungsprocedere der Fernsehratsmitglieder, die über die sogenannte R-Gruppe in das Gremium kommen, kritisch unter die Lupe. Über diese Gruppe benennen die Ministerpräsidenten insgesamt 16 Mitglieder (je Land ein Vertreter). Die Personen müssen aus 11 gesellschaftlichen Bereichen kommen, etwa aus dem Erziehungs- und Bildungswesen, dem Bereich des Tierschutzes, der Kunst und der Filmwirtschaft, sind aber zum Teil auch als Politiker aktiv.

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