Zitiert: Schmale Gewinne, wenige Qualitätsanreize bei Fernsehfilmen

Bei einem Kinofilm hat ein Produzent eine Chance auf Gewinn, wenn ein Film erfolgreich ist und viele Leute ins Kino gehen. Die meisten Fernsehfilme sind dagegen reine Auftragsproduktionen. Da ist alles vorher kalkuliert, auch ein kleiner Gewinn für die Firma. Am ersten Drehtag hat der Produzent sein Geschäft quasi schon gemacht. Theoretisch könnte es ihm völlig egal sein, wie gut der Film wird, jedenfalls aus wirtschaftlicher Sicht. Die meisten Produzenten, die vom Fernsehen leben, bemühen sich trotzdem um hohe Qualität und opfern dafür oft genug ihre schmalen Gewinne. Aber ein wirtschaftlicher Anreiz, das zu tun, besteht nicht.

Jan-Josef Liefers, sueddeutsche.de, 30.10.2024 (online)

Zitiert: Netflix gibt interaktive Filme auf

Ende November löscht Netflix fast alle interaktiven Filme und Serienfolgen. Von derzeit 24 sollen nur vier erhalten blieben, darunter der interaktive Film Black Mirror: Bandersnatch. Offensichtlich entspricht die Begeisterung der Zuschauer, die Handlung stellenweise beeinflussen zu können, nicht den Erwartungen des Streamingdienstes.…

Zitiert: Die Filmschaffenden kehren der Branche den Rücken

Die Filmbranche lebt vom Glamour. Das lässt sich vom 30. Oktober bis 3. November bei den Biberacher Filmfestspielen erleben. Viel Hype, roter Teppich, Glanz und Stars werden aufgeboten, der Welt der Filmillusionen stehen die Illusionen auf dem roten Teppich in nichts nach.…

Zitiert: Kunst ist kein Ziel von Algorithmen und Quoten

Der Glaube indes an Prinzipien der Wokeness und der Political Correctness, die selbst oder gerade bei guter Absicht ihrem Wesen nach einschränkend bis maßregelnd sind, hat bei vielen Studierenden und Lehrenden einen schlichten Grund: Man will dazugehören. Doch genau das ist Gift…