Zitiert: Sind Facebook, Google und Co. plötzlich staatstragend

Unternehmen sind nie demokratisch legitimiert, sie unterliegen keinerlei Kontrolle außer der durch ihre Aufsichtsratsgremien. Philanthropie und Gemeinwohl fördern börsennotierte Konzerne gern, solange es dem eigenen Aktienkurs nützt. Wenn die Global Player des Silicon Valley also nun stolz erklären, dass ihre Systeme in der Krise so sicher bleiben wie früher nur die Renten des Norbert Blüm, dann zeigt das zweierlei: die Hybris der Unternehmen wie die Bereitschaft der politischen Systeme, das Steuer aus der Hand zu geben.

Bernd Graff, sueddeutsche.de, 25.03.2030 (online)

Zitiert: Leistungen für Zielgruppen und Gemeinwohl statt Quote messen

Öffentlich finanzierte Medienunternehmen verdanken ihre Existenzberechtigung nicht den Quoten. … Zu messen wäre – und das ist viel schwieriger -, welche Leistungen sie für welche Zielgruppen im Interesse des Gemeinwohls erstellen, die kommerzielle Medien nicht erbringen können. Krimi-Exzesse im Hauptabendprogramm und Nachrichtensendungen bei ARD und ZDF, die zur Hälfte von der Sportredaktion bestückt werden, gehören ganz gewiss nicht dazu.

Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 08.04.2019 (online)

Dokumentiert: ARD im „Netzwerk Gemeinwohl/Daseinsvorsorge“

 

„Bei diesem auf Initiative der WDR-Intendantin zustande gekommenen Engagement sucht die ARD den branchenübergreifenden Schulterschluss mit anderen gesellschaftlichen und ebenfalls gemeinwohlverpflichteten Akteuren im Kernbereich aktueller politischer Diskussion. Im Zentrum geht es um die Fragen: Wie wollen wir künftig miteinander leben? Welche Zukunft wollen wir für die soziale Marktwirtschaft? Wir beziehen dabei Position an der Seite von Sozialverbänden, Gewerkschaften, Kirchen, Städten, Kommunen und Landkreisen sowie des Kultursektors im Sinne einer Neubewertung des Gemeinwohls als zentrale Kategorie gesellschaftlichen Handelns.

Weiterlesen Dokumentiert: ARD im „Netzwerk Gemeinwohl/Daseinsvorsorge“