Zitiert: Wie verbreitet digitale Gewalt wirklich ist

Erstmals zeigt eine große Studie, in welchem Ausmaß Menschen in Deutschland Gewalt im digitalen Raum erleben. Erfasst werden dabei auch Taten, die bislang in keiner Statistik auftauchen. Frauen und queere Menschen trifft es besonders häufig. […] Digitale Gewalt im weiteren Sinne soll…

Zitiert: Rechtsstaat lässt Journalist*innen im Stich

Mehr als siebeneinhalb Jahre nach dem schweren Angriff von Neonazis auf zwei Journalisten in Fretterode (Thüringen) im April 2018 beginnt zwei Tage vor Weihnachten am Montag, den 22. Dezember 2025 am Landgericht Mühlhausen das Revisionsverfahren gegen zwei Neonazis aus dem Umfeld von…

Zitiert: Gleiches Strafmaß bei Angriff auf Journalisten und Schwarzfahren

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert nach dem erschreckend milden Urteil im Verfahren zum Angriff auf Journalistinnen in Dresden-Laubegast staatlich garantierten Schutz für Medienschaffende. Über zehn Männer hatten im Februar 2022 in Dresden-Laubegast am Rande einer Demonstration im verschwörungsideologischen…

Zitiert: Journalismus muss auch gewichten

Es ist ambivalent: Für Verbrechen wie in Mannheim, Solingen, Magdeburg, Augsburg muss man gehörig psychisch wirr sein, um sie begehen zu können. Zugleich billigt die Psychiatrie stark neurotischem Handeln noch durchaus Rationalität und Steuerungsfähigkeit zu. Sprich, die vermeintlich politischen Motive können durchaus eine Rolle gespielt haben. Und mit dieser komplizierten Diagnose wird nach Hirneslust wurschtig umgegangen. So entsteht der Eindruck, dass deutsche Verbrecher psychisch krank, migrantische politisch motiviert seien. Die Gewichtung kennt jedoch niemand wirklich, und also gehört beides jeweils ermittelt und gemeldet.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 09.03.2025 (online)