Was für Netzbetreiber und Sender im „Kabelstreit“ auf dem Spiel steht

Digitalfernsehen.de berichtet, dass auf dem Eröffnungspanel der ANGA COM deutlich wurde, welche Bedeutung der Kabelstreit zwischen ARD und Kabel Deutschland (KDG) für Sender wie auch die Kabelnetzbetreiber hat. Sollten ARD und ZDF weiterhin Einspeisegebühren an Kabel Deutschland zahlen müssen, hätten auch die kleineren Netzbetreiber Ansprüche. Zudem würden einige Kabelnetzbetreiber, die ARD und ZDF schon auf Zahlung der Gebühr verklagt haben, hohe Summen nachfordern. (Tele Columbus hat schon zwei Gerichtsprozesse wegen Diskriminierung gegen die Sender angeschoben, in denen es auch um die rückwirkende Vergütung durch ARD und ZDF geht.)

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KDG-Gewinn steigt weiter

 

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland ist in den ersten dre iMonaten des jahres weiter gewachsen. Die Kundenzahlen für Internet und Telefonie sowie für Premium-TV-Abos stiegen. Die Kundenzahl liegt nun bei 13,7 Millionen. Die Anzahl der Internet-und Telefonkunden wuchs um 265.000 auf 1,7 Millionen zu, die der Premium TV-Abonnements um 465.000 auf 1,8 Millionen.

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KDG will ARD und ZDF auf Einspeiseentgelt im Kabelnetz verklagen

 

Laut Rundfunkstaatsvertrag stehen die Kabelnetzbetreiber in der Pflicht (Must-Carry-Regelung) fast alle Programme von ARD und ZDF ins Kabelnetznetz einzuspeisen. Bisher haben ARD und ZDF dafür ca. 60 Mio. Euro im Jahr an KDG (9 Mio. Kabelhaushalte), Unity Media (5,2 Mio. Kunden) und Kabel BW (2,3 Mio. Kunden) gezahlt.

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