Zitiert: Fernsehsender kaufen ist ja so was von Eighties

Beide Sender haben dramatisch an Reichweite und Werbeerlösen verloren, die Joyn ­Mediathek bettelt um Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen, weil ihr eigenes Regal wenig hergibt. Der ­Kulturstaatsminister ließ sich den Standort München lobpreisen und von Berlusconi jr. eine tolle Zukunft ausmalen. Zur gleichen Zeit interviewte eine ­ehemalige CDU-PR-Mitarbeiterin, ­Claudia von ­Brauchitsch, als Sat.1-Journalistin dort den Kanzler. Mag sein, die Union glaubt an die ­Wirkmacht des Fernsehens und die Italogang an sein Geld. Und jetzt aber bitte zurück in die Gegenwart.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 07.09.2025 (online)

Zitiert: Berlusconi und Deutschland

Ausgerechnet der Konzern, den Silvio Berlusconi groß gemacht hat, will in den deutschen Fernsehmarkt. Rettet Berlusconi das deutsche Fernsehen – oder läutet er dessen Untergang ein? […] Viermal war Berlusconi Ministerpräsident, und er verschob den politischen Diskurs dauerhaft nach rechts, indem er Postfaschisten…