Zitiert: Kaum Plätze für regelmäßige und fundierte Medienkritik

Während Konzerte, Ausstellungen, Bücher, Filme, Theateraufführungen in der Regel ausführlich rezensiert werden, werden Medien als mit Abstand größte Diskurs- und Kulturunternehmen der Republik völlig vernachlässigt. Bis auf wenige Ausnahmen, die mit hoher Kompetenz überzeugen, sind Plätze regelmäßiger und fundierter Medienkritik nahezu verschwunden. Was sicher mit dazu beiträgt, dass viele Kritiker des ‚Systems’ sich mit Pauschalurteilen und rein negativen Zuschreibungen begnügen.

Karola Wille, medienpolitik.net, 30.10.2023 (online)

Zitiert: Ist objektive Berichterstattung in Kriegszeiten überhaupt möglich?

Jeder genannte Fakt ist ein Statement, jede Auslassung eine Stellungnahme. […] Denn Nachrichten brechen komplexe Zusammenhänge herunter, vermitteln, was wichtig ist, und ordnen ein. Hier scheint aber die Frage berechtigt: Geht das überhaupt objektiv? Ist nicht jede Einordnung auch ein Werturteil, jeder Fakt ein Statement und jede Auslassung eine Stellungnahme? Das sind wichtige Fragen. Vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten gehen die oft unter.

Mandy Tröger, berliner-zeitung.de, 30.10.2023 (online)

Zitiert: Wer Europa will, muss die Gemeinwohlorientierung stärken

Mit dem vierten Leipziger Impuls möchten wir die Frage nach der europäischen Dimension der Gemeinwohlorientierung (Public Value) öffentlich-rechtlicher Medien ansprechen.

Im ersten Leipziger Impuls haben die Unterzeichnenden relevante Handlungsfelder formuliert, im zweiten Leipziger Impuls wurden diese unter den Bedingungen der Corona-Pandemie aktualisiert und im dritten Impuls auf das Verhältnis von Gemeinwohl und Vielfalt ausgerichtet.

Leipziger Impuls IV, Oktober 2023 (pdf)

Zitiert: Nur Minderheit akzeptiert KI bei Newsproduktion

Die Schweizer Bevölkerung steht dem Einsatz von künstlicher Intelligenz KI in der Nachrichtenproduktion kritisch gegenüber. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft FÖG der Universität Zürich. […] Bei Texten, die von Medienschaffenden ohne Einsatz von KI geschrieben werden, liegt…

Zitiert: Fehlende Erinnerung an 30 Jahre DS Kultur

Dann brachte mich der Mauerfall dazu, mich in deutsch-deutsche Medienpolitik einzumischen, weil dem in Wendezeiten aus der „Stimme der DDR“ und dem Kulturprogramm „Radio DDR II“ entstandenen Deutschlandsender Kultur die Abwicklung drohte. Dabei war ein mehrfach kompetentes Personal hungrig darauf, endlich ohne…