Zitiert: Medienförderung in Österreich vor grundlegenden Veränderungen

Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) will die Medienförderungen in Österreich von Grund auf reformieren. „Es wird bei der Medienförderung kein Stein auf dem anderen bleiben“, kündigte er am Freitag in einer Aussendung an.

Die Medienlandschaft werde bereits jetzt mit 80 Millionen Euro pro Jahr gefördert, künftig sollen es aber „weit über 100 Millionen Euro“ sein. Wie berichtet, sind 2026 sowohl eine Vertriebsförderung im Umfang von 25 Millionen Euro sowie eine Medienförderung unter dem Arbeitstitel „Meine-Zeitung-Abo“ budgetiert. Sie soll ein Volumen von 30 Millionen Euro haben und journalistische Angebote für jungen Menschen fördern.

Standard.at, 31.10.2025 (online)

Zitiert: Ein Drittel weniger Journalisten in Österreich seit Jahrtausendwende

Österreichs Journalismus befindet sich seit längerem unter starkem Ressourcendruck – was sich besonders deutlich an der Anzahl der hauptberuflich Tätigen zeigt. Seit der Jahrtausendwende sei mindestens ein Drittel der journalistischen Jobs verloren gegangen, sagt Medienexperte Andy Kaltenbrunner, der mit dem Medienhaus Wien…

Zitiert: „Die wichtigsten Nachrichten aus Österreich und der Welt“ – ohne den Globalen Süden?

Die Zeit im Bild (ZIB) 1 ist unangefochten die reichweitenstärkste Nachrichtensendung Österreichs. Laut eigener Ankündigung auf ihrer Homepage bringt die ZIB 1 „die wichtigsten Nachrichten aus Österreich und der Welt“. Eine Untersuchung der geografischen Orientierung der Berichterstattung zeigt aber, dass das Nachrichtenformat…

Zitiert: Medienförderungen in Österreich in 2024

Österreich hat – im internationalen Vergleich – viele Medienförderungen: ORF-Beitrag für den öffentlich-rechtlichen Medienriesen, und für private Medien Privatrundfunkförderung, Journalismusförderung, Digitaltransformationsförderung, Presseförderung, Publizistikförderung und für Produktionen Fernsehfonds und Fisa+. Und Österreichs öffentliche Stellen setzen Werbeschaltungen als informelle Medienförderungen ein, in international herausragenden Dimensionen.

Harald Fidler, diemedien.at, 25.06.2025 (online)

 

Österreichs Medienförderungen und ihr Volumen im Überblick. (online)

Zitiert: Wie der ORF sparen muss

2023 wurde die Finanzierung von Gebühren auf eine Haushaltsabgabe wie in Deutschland umgestellt – schon da verbunden mit einem Sparpaket von 325 Millionen Euro bis 2026. Angesichts eines Jahresbudgets des ORF von rund einer Milliarde Euro sei das beträchtlich. Nunmehr werde die Haushaltsabgabe bis 2029 nicht angepasst. […]

Umfragen bescheinigen dem ORF laut Weißmann, dass er mit Radio, Fernsehen und Online pro Tag acht von zehn Menschen in Österreich erreiche und pro Monat neun von zehn.

Roland Weißmann, faz.net, 27.04.2025 (online)