Zitiert: Das 40-Millionen-Euro-Dilemma des ORF mit Israel und dem ESC

Der ORF hat sich mit der Teilnahme am Song Contest 2025 verpflichtet, einen ESC auszurichten, wenn Österreich gewinnt. Andernfalls kostet ihn das 40 Millionen Euro – ohne Event

Der ORF und sein Generaldirektor Roland Weißmann stehen vor einem 40 Millionen Euro schweren Dilemma: Der politische Druck, insbesondere aus der Kanzlerpartei ÖVP, wächst nach STANDARD-Informationen, den ESC 2026 in Wien abzusagen, wenn eine Mehrheit in der Europäischen Rundfunkunion (EBU) gegen die Teilnahme Israels stimmt.

Harald Fidler, derstandard.at, 09.10.2025 (online)

Zitiert: „Die wichtigsten Nachrichten aus Österreich und der Welt“ – ohne den Globalen Süden?

Die Zeit im Bild (ZIB) 1 ist unangefochten die reichweitenstärkste Nachrichtensendung Österreichs. Laut eigener Ankündigung auf ihrer Homepage bringt die ZIB 1 „die wichtigsten Nachrichten aus Österreich und der Welt“. Eine Untersuchung der geografischen Orientierung der Berichterstattung zeigt aber, dass das Nachrichtenformat…

Zitiert: Thomas Brezinas KidsTV beendet Zusammenarbeit mit ORF

Der ORF und Thomas Brezina, dessen Firma KidsTV über viele Jahre große Teile des ORF-Kinderprogramms lieferte, gehen getrennte Wege. Die TKB Privatstiftung von Thomas Brezina gab die Trennung Montag via Aussendung bekannt. Als Begründung werden „inhaltliche und budgetäre Neuausrichtung“ genannt. Der ORF…

Zitiert: Parteipolitische Freundeskreise sowie formalisierte Vorbesprechungen

Ich werde mich auf keinen Fall einem parteipolitischen Freundeskreis anschließen. Das unterminiert die Legitimation des ORF. […]

Natürlich braucht es formalisierte Vorbesprechungen. Wenn es keine formalisierte Vorbesprechungen gibt, dann dominieren die Menschen mit den größten Interessen und der meisten Zeit – die mit Partei-, Lobby- und Partikularinteressen. Niemand kann in all den Themen so einer Sitzung Experte sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich auszutauschen und Wissen zu teilen. Das nützt der Qualität der Diskussion und damit der Aufsicht.

Leonard Dobusch, derstandard.at, 15.05.2025 (online)

Zitiert: Wie der ORF sparen muss

2023 wurde die Finanzierung von Gebühren auf eine Haushaltsabgabe wie in Deutschland umgestellt – schon da verbunden mit einem Sparpaket von 325 Millionen Euro bis 2026. Angesichts eines Jahresbudgets des ORF von rund einer Milliarde Euro sei das beträchtlich. Nunmehr werde die Haushaltsabgabe bis 2029 nicht angepasst. […]

Umfragen bescheinigen dem ORF laut Weißmann, dass er mit Radio, Fernsehen und Online pro Tag acht von zehn Menschen in Österreich erreiche und pro Monat neun von zehn.

Roland Weißmann, faz.net, 27.04.2025 (online)