Zitiert: Der Diskurs um Misinformation in sozialen Netzwerken ist derzeit stark von moralischer Panik geprägt

Wir ergreifen heikle Maßnahmen, die Grundrechte berühren, ohne dass es eine faktische Entscheidungsgrundlage dafür gibt. Da muss ich auch den Journalismus kritisieren. Er war in den letzten Jahren sehr empfänglich für Geschichten, die irgendwie andeuten, dass Desinformation in den sozialen Medien höchst gefährlich sei.

Christian Hoffmann, kress.de, 03.03.2022 (online)

Zitiert: Wie EU und Nato – Schutz vor „hybriden Angriffen“ aus Russland?

Wenn eine EU-Stelle genuine journalistische Aufgaben, wie die einer Vierten Gewalt, übernimmt und Medien über Desinformationskampagnen aufklärt, werden Grundfesten von Medien- und Informationsfreiheit berührt. Angetreten zur Verteidigung derselben, kann es sich ebenso in sein Gegenteil verkehren. … Eine unabhängige Bewertung der EU-Maßnahmen…

Zitiert: Pentagon hatte schon 2009 über 27.000 Leute für PR

Das US-Militär hat seine Propagandaabteilung gewaltig ausgebaut. Nichts wird unversucht gelassen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Laut AP-Recherchen verfügt das Pentagon über 27’000 Personen, die ausschliesslich für die Öffentlichkeitsarbeit (PR, Werbung, Rekrutierung) zuständig sind. Zum Vergleich: Das gesamte US-Aussenministerium mit Hillary…

Zitiert: Die Propaganda-Matrix – der recherchierende Journalismus im Rückzugsgefecht

Für Teile der Medien ist die Reichweite alles ist und alles andere nichts. Die Medienforschung und der „Der Imperativ der Aufmerksamkeit“. Der Medien- und Journalismusforscher Michael Meyen von der Universität München spitzt gerne zu, aber im Kern hat er womöglich Recht: Der…

Hör-Tipp: Hundepfeifen in der Politik

Wenn es um politische Rhetorik und Propaganda geht, taucht seit einigen Jahren der Begriff der Hundepfeife, im Englischen Dog Whistle genannt, immer wieder auf. Was damit gemeint ist, erklärt der Medienwissenschaftler Stephan Packard.

Deutschlandfunk Nova, 11.04.2021 (online)