Zitiert: Die mediale Logik hinter Suppenwürfen

Dell sagt, durch die weitgehende Verhaltensstarre der Politik erschöpfe sich irgendwann „die mediale Brisanz, die der Auftritt einer Schülerin bei globalen Politikgipfeln oder vor den Vereinten Nationen haben kann. (…) Es ist deshalb nur logisch, dass sich die Protestformen ändern, um das Thema weiterhin im medialen Bewusstsein zu halten“.

Matthias Dell, @mediasres Kolumne, 2.11.2022 (online)

Zitiert: Richter rechtfertigt Protest der „Letzten Generation“

Ein Richter des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz in Koblenz hält die umstrittenen Proteste der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ für teils gerechtfertigt. Michael Hassemer sagte dem SWR nach Mitteilung des Senders: „Ich kann den Klimawandel ohne weiteres als Notstandssituation verstehen.“ Straftaten dieser Demonstranten könnten unter…

Zitiert: Klimaprotest ist „nicht antidemokratisch“

Dürfen Klimaschützer Gesetze brechen? Ja, findet der Philosoph Robin Celikates – wenn der Protest darauf abzielt, die Demokratie zu stärken. Die jüngere Geschichte zeige, dass ziviler Ungehorsam eine „demokratiefördernde Funktion“ habe, so Celikates im Dlf. …. Die Geschichte zeige, dass Demokratien immer…

Überdeckt Gewaltberichterstattung immer die Inhalte?

„Die Gipfelkonzeption ist zu einem Exzess von Sicherheitswahn und Exklusivität verkommen. Die gewaltfreie Kritik am Bestehenden, die Debatten über Wege in eine bessere Welt brauchen mehr Raum, auch in den Medien. Davon lebt Demokratie. Sie muss friedlichen Protest fördern. Globalisierungskritiker verdienen eine Gegenöffentlichkeit, solange sie keine Waffe in die Hand nehmen. Nicht weil sie per se Recht haben, sondern weil sie eine wichtige Stimme im demokratischen Streit sind. Wie fatal, dass sie nun zwischen staatlicher Terrorangst und autonomer Militanz kaum Gehör finden“, so Jan Thomsen am Sonnabend in der Berliner Zeitung (08.07.2017, online) Weiterlesen Überdeckt Gewaltberichterstattung immer die Inhalte?