Zitiert: Beitragsfinanzierung Public-Value-Inhalten außerhalb der Sender

Als weiteres Element einer konvergenten Medienordnung könnte man bspw. einen Medieninnovationsfonds schaffen, durch den ein Teil des Rundfunkbeitrages auch für die Finanzierung unabhängiger privater Medienproduktionen eingesetzt wird. So könnte es auch Anbietern und Produzenten journalistisch-redaktioneller Inhalte außerhalb des jetzigen öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems ermöglicht werden, an der öffentlich-rechtlichen Finanzierung von Public-Value-Inhalten teilzuhaben und sonst nicht finanzierbare kreative oder investigative Beiträge zur Meinungsbildung bereitzustellen.

Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung, 2018, S. 57 (online)

Zitiert: Wie die Landesmedienanstalten journalistische Qualität ermitteln sollten

Künftig sollen bestimmte Inhalte auf Medienplattformen eine Sonderstellung als Public-Value-Angebote bekommen. Was bei der Vergabe dieses Qualitätsstempels zu beachten ist, schreibt Anja Zimmer, Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. …. Die gesetzlichen Kriterien können wir nur im Austausch mit allen beteiligten Gruppen mit Leben…

Zitiert: Studie über Wert nichtkommerzieller Sender

17 nichtkommerzielle Community-Sender gibt es in Österreich, seit 1998 senden die ersten legalen Freien Radios. Das Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der Akademie der Wissenschaften hat zusammen mit dem Weiterbildungsinstitut der nichtkommerziellen Sender, Commit, den Public Value dieser Sparte untersucht und…

Zitiert: Public Value muss auch ermittelt werden

Public Value, die Erzeugung von öffentlichem Mehrwert, ist der Kern dessen, was öffentlich-rechtlicher Rundfunk tut. Er wird von den Beitragszahlern finanziert, um ein unabhängiges und niederschwellig zugängliches Programmangebot an Information, Kultur, Unterhaltung und Sport für alle Bürgerinnen und Bürger abzusichern – eine…

Zitiert: Was ARD und ZDF von der SRG lernen können – “Service Public”

Statt Dutzender von Sendern und Programmen, die kaum noch angemessen zu bespielen sind, konzentriert man sich bei der SRG/SSR in der Schweiz auf einige wenige, ist aber gleichzeitig gesetzlich verpflichtet, die drei großen Sprachräume – Deutsch, Französisch, Italienisch – gleichwertig mit Fernsehen…