Zitiert: WDR – Hinbringen, nicht abholen

Das WDR Programm kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus, öffentlicher Protest gegen die mögliche Abschaffung von Stichtag und Zeitzeichen, die geplante Änderung bei der Literaturkritik auf WDR3 und jede Menge Empörung wegen der Fernsehsendung „Die letzte Instanz“. Ein Grund für die Protestwellen…

Zitiert: Senderchefs wollen Quote, nicht die Politiker

Die Diskussion fing schon unter Fritz Pleitgen an. Ich habe ihn damals gefragt, wer konkret hat gesagt, wir müssten Quote machen. Pleitgen konnte darauf keine Antwort geben. Ich weiß natürlich nicht, was in Hinterzimmern geredet wird. Ich kenne aber verschiedene Minister in…

Zitiert: Eine Freiheit, die es nicht mehr gibt

Wir machten jeden Montag von 20.15 Uhr ad libitum Programm bis zum Testbild. Wann das Testbild kam, konnte die Redaktion im Prinzip selbst entscheiden. Ich habe diesen ganzen Sendeabend lange nach eigenen Kriterien mit Eigenproduktionen, Wiederholungen und Übernahmen aus anderen Dritten Fernsehprogrammen…

Zitiert: Gesamtmarktanteil führt zu Qualitätsverlust

Das Problem beim Marktanteil und der Einschaltquote ist, dass jedes einzelne Programm daraufhin abgeklopft wird, ob es nicht den Durchschnitt senken könnte. Dass man so einen abstrakten Wert wie den Gesamtmarktanteil vom Sender von einer Programmwoche verabsolutiert, führt zu einem Qualitätsverlust.

Andreas Schreitmüller, Artes langjähriger Filmchef, sueddeutsche.de, 31.12.2020 (online)

Zitiert: Die Verdrängung der Literatur bei ARD und ZDF

Ich bedaure es aber, wenn heute zu viel sorgfältig gemachtes Kulturprogramm unter den Tisch fällt, weil die Einschaltquoten vermeintlich nicht konkurrenzfähig sind. Ich weiß, dass es ein Interesse an solchen Dingen gibt

früherer SFB-Fernsehredakteur Jürgen Tomm, medienkorrespondenz.de, 20.12.2020 (online)