Zitiert: Das ist keine Recherche, das ist eine Bewegung

Einstweilen aber zeigen die Epstein-Recherchen, wie schwarmmäßige und redaktionelle Recherchen sich sehr wohl ergänzen können. Medien wie die SZ haben die Mittel, systematisch und tief einzudringen in Unterlagen wie die zum Geldwäschesystem Epsteins und seiner Freunde, nachzulesen kürzlich im Wirtschaftsteil. Oder, ebenfalls…

Zitiert: Ein voyeuristisches Boulevardstück im Deckmantel des investigativen Journalismus

Immer wieder hat es in der Vergangenheit Versuche gegeben, die Identität Banksys zu entschlüsseln. Einige davon kamen bereits zu belastbar wirkenden Ergebnissen, etwa eine Recherche der britischen Daily Mail von 2008, die Gunningham als den Street-Art-Star identifizierte. Zu Massive-Attack-Sänger Robert Del Naja…

Zitiert: Was Recherche nicht bedeuten darf

Ich habe eine These – jetzt suche ich Material, das sie stützt. Sondern: Das Material liegt vor, und man muss es einordnen in KI-Slop, echt oder nicht belegbar. Alles andere untergräbt Vertrauen. Ein Nachrichtenbeitrag sagt implizit: Hier sehen Sie Wirklichkeit, jedenfalls einen überprüften Ausschnitt davon. Wenn ein KI-Video als vermeintlicher Beleg für brutales Vorgehen dient, wird diese implizite Zusage nicht eingehalten.

Ann-Kathrin Leclere, taz.de, 20.02.2026 (online)

Zitiert: Investigative Recherche braucht Relevanz und Bürgerbeteiligung

Investigative Recherche braucht in Zukunft zweierlei, damit sie wahrgenommen wird: Relevanz und Bürgerbeteiligung. Investigative Recherchen müssen heute mehr denn je an den großen Nachrichtenthemen anknüpfen, die das Land bewegen. Das sind vor allem die Bedrohungen unserer freiheitlichen Werte: sei es durch Putins…