Zitiert: Digitale Gewalt vertreibt Mädchen und junge Frauen aus den sozialen Medien

Mädchen und junge Frauen, die digitale Gewalt erleben, verlassen die sozialen Medien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Plan International in 22 Ländern, darunter z.B. Nigeria, Ecuador oder die Philippinen. Danach erleben 58 Prozent der befragten Mädchen und jungen Frauen Bedrohungen,…

Zitiert: Was Bewertungen zählen

Die Forscher verteilten unter aktiven Autoren beliebig Auszeichnungen – und beobachteten, dass auch andere Nutzer anfingen, die Ausgezeichneten weiter auszuzeichnen und deren Ruhm zu mehren. Solch willkürliche Lorbeerlawinen konnten die Wissenschaftler auch bei Online-Petitionen und auf Crowdfunding-Plattformen lostreten.

Bernd Kramer, sueddeutsche.de, 08.01.2021 (online)

Zitiert: Landesmedienanstalten auf der Suche nach neuen Aufgaben

Die Landesmedienanstalten suchen angesichts des voranschreitenden Niedergangs des Privatfunks in Deutschland neue Betätigungsfelder. Denn es ist ja offensichtlich, dass der privatwirtschaftlich organisierte Rundfunk in Deutschland – zugespitzt formuliert – auf kurz oder lang zerrieben wird: auf der einen Seite von den globalen…

Zitiert: Warum Journalismus nicht auf jede Bewegung in sozialen Netzwerken reagieren muss

Aber 90 Prozent der Drohungen und Schmähungen stammen von zehn Prozent der Leser, und die 90 Prozent Vernünftigen melden sich selten oder nie. So entsteht ein verzerrtes Bild der öffentlichen Meinung. Über einen Shitstorm bei Facebook oder Twitter liest man auch in seriösen Medien; so wird er Teil des öffentlichen und damit auch politischen Diskurses. Da ist journalistische Verantwortung gefragt. Nur weil ein paar tausend Menschen im Internet auf etwas schimpfen, ist das noch lange kein Grund für Berichterstattung.

Dirk Steffens, spektrum.de, 17.09.2020 (online)

Zitiert: Hohe Investitionen in Kommentarbetreuung

Tausende von Kommentaren geben Leserinnen und Leser jeden Tag auf den Newsportalen ab: bei 20 Minuten sind es täglich 12’000, bei Blick und Nau.ch je rund 7000. Damit die Diskussionen nicht entgleisen, investieren die Medienhäuser viel. Eine Übersicht.

Christian Beck, persoenlich.com, 17.08.2020 (online)