Konsequenter Konzernumbau bei Axel Springer AG

Andreas Vogel beschäftigt sich in Media Perspektiven (06/2014) mit der Entwicklung der Publikumszeitschriften und beantwortet die Frage, warum der Axel Springer Verlag „seine Wurzeln verkauft“, so:

 

„Konsequent bis zum Verkauf der eigenen Wurzeln betreibt Axel Springer den Konzernumbau hin zu digitalen Geschäftsfeldern. Die Programmzeitschrift  Hörzu hat dem Verlag jahrzehntelang sein Wachstum ermöglicht. Die 2014 verkauften Zeitschriften erwirtschafteten im Jahr 2013 noch eine Rendite von über 20 Prozent. Doch der Konzern hat offensichtlich ein konkretes anderes Ziel. Axel Springer will in Deutschland der größte digitale Vermarkter werden. Es geht nicht mehr länger primär um das Verlegen publizistischer Leistungen, sondern um das Einrichten oder Unterstützen von Handelsmärkten:

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Zitat: ZDF denkt lange über Kooperation mit Springer nach

„Auch der Film „Über Gebühr. Der Rundfunkbeitrag“, den das Dritte Programm NDR Fernsehen am 25. Februar zeigte, entlarvte eine Reihe der Beispiele, die von den Kritikern stets gegen die neue Rundfunkabgabe angeführt worden waren, als reine Propaganda. Der Film nahm sich, durchaus selbstkritisch,…

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk beförderte Springers Aufstieg mit der „Hörzu“

 

René Martens weist auf einen weitgehenden unbekannten Aspekt in der Geschichte des Springer-Konzerns hin. So schreibt er in der Funkkorrespondenz, dass die „Hörzu“, die im Dezember 1946 erstmals erschien, ab der zweiten Ausgabe „als eine Art offiziöses Organ des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR)“ firmierte. „Der Untertitel der Zeitschrift lautete „Rundfunkzeitung des NWDR“. Mitarbeiter des NWDR bestritten einen Großteil des Inhalts, sämtliche Texte, die in der Zeitschrift erschienen, mussten dem Sender zur Genehmigung vorgelegt werden. Nach heutigem Verständnis war die „Hörzu“ ein Vehikel der Unternehmenskommunikation, ein Corporate-Publishing-Objekt.“ Weiterlesen Der öffentlich-rechtliche Rundfunk beförderte Springers Aufstieg mit der „Hörzu“

MEEDIA: Wohin führende Springer-Leute gehen

Im Zusammenhang mit dem Abgang von Gerald Selch als BILD-Unterhaltungschef, hat MEEDIA festgestellt, dass immer wieder „andere Verlagshäuser mit einem lukrativen Karrieresprung von Springer abwerben“ und lieferte einen Überblick „über Personalien der Vergangenheit“:

 

Jörg Quoos, Chefredakteur Focus

 

 

Ulrich Becker, Chefredakteur Südwestpresse

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