Zitiert: Viele Männer über 60 in den Corona-Talkshows

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es nur ein Thema in den Talkshows. Wenig Vielfalt gibt es auch bei den Gästen. Eine SPIEGEL-Datenanalyse zeigt: Junge Menschen kommen kaum vor – Gäste ab 60 sind fast immer Männer. …. Seit dem 1. Januar ging es in 70 Sendungen mit 348 Gästen um das Thema Corona.

Die Ergebnisse sind ernüchternd. Viele Bevölkerungsgruppen sind unterrepräsentiert: nicht nur Frauen und junge Eltern, sondern auch Ostdeutsche, Migranten und Menschen aus den unteren sozialen Schichten. Ihre Stimmen fehlen in den Talkshows – und auch in der gesamten Debatte über die Coronakrise.

Holger Dambeck, Ulrike Knöfel und Claudia Voigt, SPIEGEL Online, 24.05.2020 (online)

Zitiert: Analyse von Talkshows zu Corona im ERSTEN und ZWEITEN in März und April 2020

59 Sendungen, die Corona thematisieren: Markus Lanz, Maybrit Illner, Hart aber Fair, Anne Will und Sandra Maischberger Karl Lauterbach (SPD) ist mit 12 Auftritten genauso häufig zu sehen wie alle ostdeutschen Politiker zusammen. 97 Politikerinnen und Politiker, davon 77 aus Regierungsparteien, 20…

Zitiert: Talkshows in der Zusammensetzung „deutscher“ als Deutschland

Allein aber die dürftige Idee von Repräsentation, die in solchen Statements zum Ausdruck kommt, zeigt, wie unbeeindruckt die Programmmacher von der Kritik an der Form ihrer Politikvermittlung sind. Noch immer halten sie die Stimmverteilung in den Parlamenten für eine maßgebliche Währung der…

Zitiert: Talkshows und Rechtspopulismus

Warum fällt es den Talkshows so schwer, ein brauchbares Konzept für den Umgang mit Rechtspopulisten vorzuleben? Vielleicht, weil sie einander zu ähnlich sind: Talkshows und Rechtspopulisten, haben Mobilisierungsstrukturen, die sich überschneiden. Beide teilen eine ähnliche Debattenlogik – vermutlich, ohne das explizit zu…