Zitiert: Donald Trump hat gegen dutzende Medien keinen Prozess gewonnen

Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Donald Trump ein juristisches Muster etabliert: hohe Schadensersatzforderungen, öffentlichkeitswirksame Vorwürfe – und Vergleiche, sobald Konzerninteressen ins Spiel kommen. Im Oktober 2024 verklagte Trump CBS zunächst auf 10 Milliarden Dollar, später erhöhte er die Forderung auf…

Zitiert: Mathias Döpfner war zum Kennenlernen im Weißen Haus

Springer-Chef Mathias Döpfner hatte in der vergangenen Woche einen Termin im Weißen Haus, berichtet das US-Medienportal „The Wrap“. Dabei habe ein erstes Kennenlernen mit Stabschefin Susie Wiles stattgefunden. Ein Springer-Sprecher bestätigt das Treffen. Bei einer Konferenz des Newsmediums „Semafor“ sagt Döpfner, er…

Zitiert: Trumps Sprechen ist viel belächelt worden

Die Verballhornungen, die Nicht-Zusammenhänge, das Brachiale provozieren Empörung, Kopfschütteln, Fremdeln. Die Hauptsätze in Reihenschaltung haben wenig zu tun mit den Eloquenz-Erwartungen an öffentliches Sprechen. Es ist Liefer-Rhetorik. Nicht schön, aber, nach Lage der Dinge, ausreichend adressatenorientiert. Wie Trump spricht, verfehlt die Wirkung…

Zitiert: Trumps Klagedrohungen seien „Schutzgelderpressung“

Der klagt nicht, weil die BBC falsch berichtet hat. Der klagt, weil es funktioniert. […] Dem amerikanischen Sender ABC News hat er 15 Millionen abgeknöpft. Bei CBS waren es 16 Millionen. Und zwar nicht, weil die Klagen gut begründet waren. Nein, die Rechtsexperten hielten sie für chancenlos. Sondern weil die Sender ganz brutal kalkulierten. Zahlen ist billiger als Kämpfen. Das ist nichts anderes als eine Schutzgelderpressung. Und jetzt ist also die BBC dran.

Lorenz Meyer, MDR Altpapier, 13.11.2025 (online)