Zitiert: Privatfernsehen in der Krise – Erinnerung an alte Fehler

Entlassungen und keine neuen Ideen: Die deutschen Privatsender wirken so geschwächt wie nie. Fatalerweise haben sie nie aus Fehlentscheidungen gelernt, die auch schon in den glücklichen Neunzigern getroffen wurden. […] Schon damals liebten die Senderverantwortlichen das Wort „Informationsoffensive“. Im Dezember vor 30…

Zitiert: Thomas Gottschalk behandelte im besten demokratischen Sinn alle gleich

Der Entertainer hat geschafft, was keinem anderen TV-Star gelungen ist: zum Teil der Jugend von Millionen zu werden. Zum gern erinnerten Teil, denn die Achtziger-, Neunziger- und Nullerjahre waren eine gute Zeit. Rückblickend aus der finsteren Gegenwart merkt man das besonders: Gottschalk…

Zitiert: Deutsche Serie ist „state of the art“

Ich bin der festen Überzeugung, dass die deutsche Serie wirklich state of the art ist. Ich behaupte mal, Frankreich würde danach lechzen, solche Serien in dieser Vielfalt zu haben. Leider wird vieles davon international nicht wahrgenommen. Aber von der Qualität bin ich beeindruckt. Wir schaffen es gerade – nicht zuletzt dank unseres öffentlich-rechtlichen Systems – die Krise der Serie, die international vorherrscht und vor allem bei den Streamern spürbar ist, zumindest in diesem Wettbewerbsjahr komplett abzufedern. […]

Urs Spörri, blickpunktfilm.de, 28.11.2025 (online)

Zitiert: Warum der Kinderkanal auch ein linearer Fernsehkanal bleiben sollte

Denn was passiert, wenn man die App eines Senders oder Streamingdienstes öffnet und plötzlich Hunderte Sendungen auf einmal aufploppen? Wenn das aufsehenerregendste Format in Form einer großen Preview oben auf der Seite beworben wird? Wenn überhaupt alles dafür ausgelegt ist, dass Menschen irgendwo rein- und raufklicken und am besten nicht mehr damit aufhören? Richtig, man ist überfordert, wird abgelenkt. Und hat manchmal nach einigen Sekunden vergessen, was man sich eigentlich ansehen wollte.

Katharina Federl, taz.de, 23.11.2025 (online)