Zitiert: TV-Nebenkanäle sollten mehr Originäres bieten

Ich würde mir wünschen, dass diese vielen Nebenkanäle, also ZDFneo, One, Sat.1 Gold oder RTLup, nicht immer nur das Gleiche im Kreis wiederholen, sondern sich wirklich als eigenständige Sender begreifen und Inhalte schaffen, die so gut sind, dass man sie möglicherweise auf diesen Kanälen gar nicht mehr vermutet, die man aber im Streaming oder in den Mediatheken für sich entdecken kann.

Bastian Pastewka, wunschliste.de, 04.09.2024 (online)

Zitiert: Digitale Kanäle wichtig für Verjüngungsstrategie des ZDF

Auf absehbare Zeit gehören die linearen Kanäle zum Erfolg – und nicht nur das Hauptprogramm. Neo und Info machen linear ein Drittel des jungen Publikums des ZDF aus. Sie sind ein zentraler Bestandteil unserer Verjüngungsstrategie. Aber wir definieren das ZDF der Zukunft so: alle für den öffentlich-rechtlichen Auftrag relevante Genres und Marken müssen ihr Publikum finden, egal auf welchem Distributionsweg. Eben ein ZDF für alle. Und Konflikte, die sich bei dieser zukunftsgewandten Definition unseres Auftrags ergeben, lassen sich nur inhaltlich im Diskurs lösen und weniger mit einem Wechsel von Begrifflichkeiten.

Norbert Himmler, dwdl.de, 11.09.2024 (online)

Zitiert: ARD zahlt 5 Mio. Euro an die Telekom für Drittligaspiele

Die ARD lässt sich die Übertragung des Drittliga-Männerfußballs 5 Mio Euro pro Saison kosten, meldet der epd. Der Betrag bezieht sich auf die vier Saisons zwischen 2023 und 2027, in denen der Senderverbund die Rechte von der Telekom sublizenziert. Dafür darf die ARD 68 der insgesamt 380 Drittliga-Spiele zeigen, die übrigen Spiele sind nur bei Magenta­Sport zu sehen.

Volker Nünning, epd medien, 11.09.2024 (online)

Zitiert: Wissenschaftliche Grundlagen zu Funktion, Auftrag und Qualität der fiktionalen Unterhaltung verbessern

Dass der Bestand an wissenschaftlich gesichertem Wissen und wissenschaftlicher Beratungskompetenz zu den hier umrissenen Fragen gerade im Blick auf die fiktionale Unterhaltung ausgesprochen unterentwickelt ist, ist der Tatsache zu verdanken, dass die Unterhaltungsforschung in den kommunikations‑ und medienwissenschaftlichen Diskursen nach wie vor…

Zitiert: Schlechte Filme sind auch mit hoher Quote kein „Publikumserfolg“

Man macht es sich eben gern zu leicht. Schlechte oder mittelmäßige Filme waren und bleiben immer vor allem schlechte Filme und können nicht als „Publikumserfolge“ schöngeredet werden. Und natürlich braucht das Fernsehen Filme, die ankommen. Gute Filme und gleichzeitig echte Popularität –…