Zitiert: Pionier einer neuen Form der Pressefreiheit

Nun war Assange immer eine kontroverse Figur, ein Egomane und Radikaler. Sein Ansatz war vernünftig. Institutionen sollten ihre Daten öffentlich machen, Bürgerinnen und Bürger sie verschlüsseln. Seine Praxis war allerdings von einem Fundamentalismus geprägt, der oft mehr Schaden anrichtete als Aufklärung brachte,…

Zitiert: Julian Assange: „Ein Tod auf Raten“

Günter Wallraff sieht starke Parallelen zwischen dem Wikileaks-Journalisten Julian Assange und dem russischen Dissidenten Alexei Nawalny und sagt im taz-Interview:

„Hier soll ein Exempel statuiert werden: Wer öffentlich macht, was US-Regierung, US-Militär und ihre Geheimdienste an Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen für geheim erklärt haben, kann sich seines Lebens nicht mehr sicher sein.“

Günter Walraff, taz.de, 2.5.2022 (online)

Zitiert: Die Furcht des Westens vor den Anarchisten

Den Nationalisten Alexei Nawalny überhäuft Europa mit Mitgefühl, Lob und Preisen. Im Fall des Wikileaks-Gründers dagegen zieht die EU feige den Kopf ein. Woher kommt dieses Messen mit zweierlei Maß? …. Der Westen fürchtet sich vor Anarchisten einfach mehr als vor Nationalisten.…

Zitiert: Relevanz von Datenleck-Recherchen macht sich nicht an Terrabyte fest

Aber die bei internationalen Datenleck-Recherchen mittlerweile üblichen Zahlenhinweise, mit denen Relevanz angekündigt wird, sind vorhanden: Mehr als 600 Journalistinnen und Journalisten von 150 Medienorganisationen aus 117 Ländern hätten knapp 11,9 Millionen vertrauliche Dokumente von 14 Offshore-Dienstleistern vor sich. Die Daten gäben Aufschluss…