ZDF

Was ARD und ZDF allein für Fußball so zahlen

„Die öffentlichen-rechtlichen Sender machen das Fernsehgeschäft mit dem Fußball unter sich aus“, stellt Michael Hanfeld am gestrigen Dienstag in der FAZ fest. Die Fernsehrechte für EM 2012 und EM 2016 in Frankreich sowie WM 2014 in Brasilien und WM 2018 in Russland liegen bei ARD und ZDF. Was dies kostet, ist offiziell nicht bekannt. Allerdings kursieren Zahlen.

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ARD und ZDF im Qualitätswettbewerb?

 

ZDF-Intendant Thomas Bellut will das ZDF deutlich modernisieren. „Die Zielgruppe des ZDF ist die ganze Gesellschaft. Deshalb müssen wir mit unserem Programm verstärkt jüngere Zuschauer erreichen“, sagte Thomas Bellut laut digitalfernsehen.de. Norbert Himmler, der neue Programmdirektor des ZDF, sagte laut Hamburger Abendblatt, er stehe „für ein modernes und intelligentes Programm, das anspruchsvoll ist und gleichzeitig Spaß macht“. Dabei solle für alle Zuschauer „etwas dabei sein, gleich welchen Alters“.

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Markus Schächters letzter Tag – Ein Mann der leisen Veränderungen

 

 

Markus Schächter war erst der vierte Intendant in den 60 Jahren des ZDF. Es war für viele eine Überraschung, dass gerade er vor 11 Jahren, am 10. März, gewählt wurde. Es war der 5. Wahlgang zum dritten Wahltermin. Zuvor hatten sich die CDU- bzw. SPD-nahen Freundeskreise blockiert und jeden Kandidaten an der notwendigen Drei-Fünftel -Mehrheit scheitern lassen. Gewählt wurde Markus Schächter, wie alle seine Vorgängen und auch sein Nachfolger Thomas Bellut, von einem Fernsehrat, dessen Besetzung der anstehenden verfassungsrechtlichen Überprüfung beim Bundesverfassungsgericht kaum standhalten wird. Im ZDF-Fernsehrat können nur 5 von 77 Mitgliedern als wirklich unabhängig angesehen werden. Sie werden von den Kirchen und dem Zentralrat der Juden gestellt. Die übrigen 72 Mitglieder werden von der Politik ausgesucht. 3 Vertreter schickt der Bund und 12 die Vorstände der im Bundestag vertretenen Parteien. Bleiben 57 – also 74 Prozent -, die von den Ministerpräsidenten bestimmt werden.

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ardzdf.de

 

 

Gemeinsam haben uns ARD und ZDF nicht viel zu sagen, oder? Zumindest dann nicht, wenn man sieht, was diese auf ihr gemeinsames Portal ard.zdf.de gestellt haben. 5 Meldungen wurden in den letzten 18 Montane online gestellt, eine einzige im Jahre 2011: ARD, ZDF und Deutschlandradio begrüßen Ratifizierung des neuen Rundfunkbeitrags.

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Rot-Schwarzes Doppel gegen Digitalkanäle von ARD und ZDF

Schon im Dezember letzten Jahres, kurz vor Weihnachten, hatte Kurt Beck in einem Interview mit dem in Berlin erscheinenden Medienmagazin Promedia die Digitalkanäle von ARD und ZDF in Frage gestellt. Bisher strahlen ARD und ZDF jeweils drei Kanäle aus. In Zukunft sollen sie sich jeweils auf ein einziges Programm konzentrieren. Er sagte: „Auch sehe ich keine Notwendigkeit, neben den hervorragenden Kultursendern Arte und 3sat zwei weitere öffentlich-rechtliche Kulturkanäle anzubieten.“

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)